Contoura Pollino Pinion Contoura Pollino Pinion Contoura Pollino Pinion

Top-Räder 2017

Contoura Pollino Pinion

  • Jochen Donner

Ein gepflegtes Äußeres macht Eindruck: Contoura hat mit dem Pinion-Tourer Pollino ein sympathisches Luxusprodukt für Alltag und Touren im Angebot.

Das Auge fährt ja immer auch mit: Contoura, eine Marke der Hermann Hartje KG aus dem niedersächsischen Hoya, hat ein Herz für Ästheten. Unter diesem Label baut Hartje gediegene, hochwertige Alltags- und Tourenräder, die sich durch besonders sorgfältige Gestaltung von der Masse abheben. Glänzende Pulverlacke, geschmackvolle Farbgebung, geglättete Rohrverbindungen und saubere, handwerkliche Verarbeitung sind inbegriffen. Zudem existiert eine Art Baukastensystem, das dem Interessenten viele Optionen in Sachen Ausstattung und vor allem Farbwahl zur Verfügung stellt. Beim Pollino sind dies allein 12 verschiedene, doppelt aufgebrachte Pulverlackierungen. Dennoch ist das Pollino keinesfalls ein eitler Blender: Auch technisch kann das hübsche Ding überzeugen. Angefangen bei angenehmer Ergonomie am Cockpit mit geschweiftem Lenker, möglicher Höhenanpassung via Spacer und angenehmen Schraubgriffen, über kräftige Deore-Discs mit griffgünstigen Zwei-Finger-Hebeln, dem starken, alltagstauglichen Gepäckträger mit abnehmbarer Federklappe, leichten, schnellen Reifen und einer starken Beleuchtung, bis zur luxuriösen P1.18-Schaltung.

Contoura Pollino – Ausgereiftes Alltagsrad mit hohem Wohlfühlfaktor

Die ist am Testrad mit 1:1 so stark untersetzt, dass man im 10. Gang anfahren kann – das verschenkt viel von der riesigen Übersetzungsbandbreite des Super-Getriebes. In Serie möchte Hartje zu einer Primärübersetzung von 32:28 Zähnen greifen, wie das andere Hersteller auch tun. Das liegt exakt auf der von Pinion ausgesprochenen Empfehlung von 0,875 als Quotient der Zähnezahl hinten zu vorn. Damit hat der Fahrer reichlich Gänge "untenrum", wenn’s lange oder stark bergauf geht, der Arbeitsgang für entspannte Fahrt in der Ebene liegt bei etwa 12, und bergab kann nochmals Dampf machen, wer will (und noch kann). Der Trapezrahmen des Pollino ist hinreichend seitensteif, krankt aber, wie jeder Nicht-Diamantrahmen, an fühlbarer Längsverwindung, sobald mehr als etwa 10 Kilo Gepäck auf den Träger kommen. Diese Einschränkung bleibt aber auch nach intensiven Testkilometern die einzig notwendige. Das kompakte Rad fährt sich sympathisch-spritzig, flink, sicher und angenehm. Der Gates-Antrieb macht es maximal wartungsarm und besonders leise in Fahrt. Wer mit dem Luftdruck der Reifen etwas spielt, kann leicht sein Optimum an Schnelligkeit und Dämpfung herausfinden.


Der komplette Artikel „Top-Räder 2017“ stand in Trekkingbike-Ausgabe 1/2017.

Themen: Contoura Pollino PinionTest


Lesen Sie unser MYBIKE Magazin. Einfach digital in der MYBIKE-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
Anzeige
  • GPS-Geräte für Radfahrer
    Test: Falk Tiger Geo

    01.07.2016

  • Test: E-Bikes
    Touren-Pedelecs der Trekkingbike-Marken

    11.06.2014

  • Test: Fahrradschlösser
    Falt- oder Bügelschlösser am sichersten

    29.10.2012

  • Test: Fahrradhelme
    Bunte Vielfalt bei Fahrradhelmen

    25.04.2014

  • Fahrbericht: Ride Bamboo Bike
    Bambusbike

    14.04.2016

  • Test: Standpumpen
    Standpumpen auf dem Prüfstand

    28.04.2014

  • Test: Urbanbikes
    Neun Trendräder für die Stadt

    14.04.2008

  • Test: Tourenräder mit und ohne E-Antrieb
    Neun sportliche Tourer und acht Pedelecs im MYBIKE-Test

    12.12.2018

  • Test: NoFrill Trekking
    No Frill Trekking – ein Rad für kleine Menschen

    10.09.2016