Cube Kathmandu: der Name ist Programm Cube Kathmandu: der Name ist Programm Cube Kathmandu: der Name ist Programm

Test: Klassiker-Modelle

Cube Kathmandu: der Name ist Programm

  • Jochen Donner

Auf nach Kathmandu. Oder auch nur ins Büro. Cubes Top-Modell wird seit 13 Jahren gepflegt. Dabei ist es stets stabiler, komfortabler und schöner geworden.

Mit seiner zentralen, mittigen Fahrerplatzierung und einer gewissen Geschmeidigkeit schnappt sich das Kathmandu auf Anhieb ein paar Sympathie-Punkte. Die durchgängige XT-Ausstattung macht sich bei jeder Fahrt durch exakte, knackige Gangwechsel und, je nach Bedarf, feinfühlig dosierbare oder kraftvoll zupackende Bremswirkung bemerkbar. Nettes Plus der XT ist immer die Möglichkeit, am Shifter mit nur einem Tastendruck zwei Gänge runter- und drei hochschalten zu können.

Der angeschweißte Träger mit Racktime-System-Element soll den Träger 20% steifer anbinden.

Auch die 2-Finger-Bremshebel fördern die Kontrolle: Bei dauernd aufliegendem Zeigefinger kann man den Speed in Sekundenbruchteilen feinst regulieren. Mit hoher Seitensteifigkeit und deshalb großer Präzision führt die Luftgabel mit konisch verdicktem Schaft das Vorderrad. Die Paragon-Gabel verfügt über eine Art Not-Aus, falls man mit blockiertem Lockout in ein Schlagloch rumpelt: Das schont das Material und erhöht die Fahrsicherheit. Das flinke Kathmandu transportierte auch 22 Kilo Test-Last anständig – abrupte Lastwechsel einmal ausgenommen. Doch die Taschen wollen sorgfältig platziert werden: Die Fußfreiheit nach hinten ist knapp, der Träger steht nah am Sitzrohr.

Die RockShox-Gabel mit konischen Schaft ist steif und federt sensibel.

Dafür lässt sich das Cube agil und wendig fahren. In der Stadt macht das pure Freude. Hier kommt auch die elegant-kompakte Eyc-Leuchte mit großer Lichtausbeute gut zur Geltung. Dass Cube dem Kathmandu teure Schwalbe-Reifen der Evolutition-Linie spendiert, verleiht dem Bike eine Extra-Portion Geschmeidigkeit und überragende Bodenhaftung.

Plus:

  • Spitziges rad mit guten Tourenqualitäten
  • sehr hochwertig ausgestattet

Minus:

  • Träger platziert die Taschen weit vorn zum Pedal

Die Modellgeschichte:

2003 stand das erste Kathmandu in den Shops: Ein Crossrad auf Stollenreifen, mit RST-Federgabel, Shimano LX/XT-Mix, Nabendynamo-Licht, Gepäckträger und Magura HS 33-Bremsen. Das alltags- und , wichtiger noch, radreisetauglich aufgebaute Rad kostete 1300 Euro und war als "Rad für Alltag und Abenteuer" gedacht. Dieses Konzept hat Cube Jahr für Jahr modernisiert: Rahmen und Komponenten wurden leichter, stabiler und besser. Heute ist das Kathmandu das Top-Modell der Kategorie Trekking.

Alle Klassiker-Modelle im Überblick: Hier geht’s zum Test "Die Unsterblichen"

Schlagwörter: Cube Kathmandu Test


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