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Einzeltest: Kalkhoff Endeavour 8

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  • Jochen Donner

Mit dem neuen, preiswerten Gates CDN-System werden erstmals wartungsarme Riemen-Räder unter 1000 Euro möglich.

Das Kalkhoff Endeavour 8 steckt in einer Art Zwischenstadium. Denn eigentlich sollte es komplett mit Gates’ nagelneuer, günstiger Riemenversion CDN antreten. Doch die ist noch nicht voll­­ständig lieferbar. Als "Jedermann-Riemen" soll sie im Preissegment unter 1000 Euro Furore machen. Riemen und Antriebsscheiben wurden dafür völlig neu konstruiert. Im Funktionsprinzip gibt es keinen Unterschied zur CDX-Serie, die auf maximale Belastung ausgelegt ist. Maße und Centertrack-Nut wurden übernommen. Doch an Rädern, die keine 30.000 Kilometer um die Welt gefahren werden, macht eine Light-Version mit sparsamerem Materialeinsatz und etwas geringerer Dauerhaltbarkeit durchaus Sinn. Vorerst liefert Gates nur den Riemen aus: Er trägt auf seiner Außenseite ein Diamantprofil, die blaue Einfahrschicht innen fehlt. Das Material ist etwas weicher, doch auch hier sorgen Carbonfaserbündel für absolute Zugfestigkeit und Null-Längung. Am Kalkhoff fühlt sich der Antritt geringfügig weicher an, als man es vom CDX kennt. Hier treibt der Riemen eine einfache Nexus 8 von Shimano mit überarbeiteter Ansteuerung an. Unter Zug schaltet man in kleinere Gänge herunter, zum Beschleunigen entlastet man den Bowdenzug, eine Feder an der Nabe legt die größeren Gänge ein. Das ist dieselbe Schaltrichtung und -logik wie bei der Kettenschaltung und der Alfine – so fährt sich die Nexus knackig und schaltet deutlich definierter. Das Endeavour ist ein gemütlich-robuster Tourer, der im Stadverkehr und bei lockeren Ausflügen gut eingesetzt ist. Mit nur 999 Euro kann das Rad keine Gewichtsrekorde aufstellen, doch es rollt mit seinen 16,65 Kilo ausgewogen und problemlos. Ein solider Exzenter am Tretlager garantiert einfache Spannungsregulierung für den Riemen. Der Rahmen ist derselbe wie am Konzern-Bruder Raleigh nebenan. Die günstige Federgabel, Laufräder und Reifen machen das Kalkhoff zwar schwerer, aber eben auch deutlich billiger.

Der komplette Artikel stand in Trekkingbike-Ausgabe 2/2016. Sie können das gesamte Heft in der Trekkingbike-App (iTunes und Google Play) lesen oder die Ausgabe im DK-Shop bestellen.

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Themen: Kalkhoff EndeavourTest

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