Basiswissen: Gangentfaltung

So können Sie Ihre Gangschaltung optimieren

Gangentfaltung bezeichnet die Strecke, die der Radfahrer mit einer Kurbelumdrehung zurücklegt. Sie hängt von der Übersetzung der Naben- bzw. Kettenschaltung und von der Größe des angetriebenen Rades ab.

Kai Hilbertz am 19.12.2012
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Daniel Simon

Wer sich ein bisschen damit auseinandersetzt, kann feststellen, ob sich seine Gänge optimieren lassen.

Naben- und Kettenschaltungen haben alle den Sinn, dass sie Radlern eine Vielfalt an Gängen anbieten. Wichtig dabei ist nicht nur der Übersetzungsbereich, also die Bandbreite der angebotenen Gänge, sondern auch, wie die Gänge im Verhältnis zueinander abgestuft sind.

Dabei haben eine höhere Anzahl von Gängen den Vorteil, dass sie z.B. bei einem gleichbleibenden Übersetzungsbereich feiner abgestuft werden können. Oder sie können bei gleicher Abstufung untereinander insgesamt breiter aufgestellt werden. Der Übersetzungsbereich ist bei einer Nabenschaltung durch die Konstruktion vorgegeben und kann nicht mehr nachträglich verändert werden.

Die daraus resultierende Entfaltung kann man indes durch die Wahl des Kettenblattes vorne und des Ritzels hinten (und durch die Größe des Hinterrads) beeinflussen. Wer sich die Gänge sorgfältig aussucht, erreicht auch bei einem Übersetzungsbereich von fast 700% eine gut nutzbare Abstufung.

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Kai Hilbertz am 19.12.2012

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