Zubehör: Funktionsunterhemden waschen

Tipps zum Waschen von Funktionsunterhemden

Im Idealfall werden Funktionsunterhemden, Trikots und Hosen nach jeder Tour in der Waschmaschine gewaschen. Wir erklären, wie.

Armin Herb am 06.01.2018
Waesche_012
Robert Niedring

Das sorgt für frischen Duft und hilft gegen Schweißgeruch:

1. Unterhemden und Trikots nach der Fahrt zum Trocknen aufhängen, wenn sie nicht sofort in die Waschmaschine wandern. Also nicht irgendwo erst mal nass geschwitzt auf einem Haufen liegen lassen. Denn die Geruch erzeugenden Hautbakterien lieben warme und feuchte Umgebung und gedeihen dann besonders gut.

2. Funktionsbekleidung sollte man nach jedem Tragen waschen, denn damit entzieht man den Bakterien ihre Nahrungsgrundlage und hält auch die Funktionsleistung der Textilien aufrecht.

3. Hautbakterien sind hitzeresistent und bei 40-Grad-Wäsche kaum zu beseitigen. Auch wenn das Wäscheetikett nur 40 Grad erlaubt, empfiehlt z. B. Craft, jedes dritte Mal bei 60 Grad zu waschen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, ergänzt das Waschmittel noch mit etwas Hygienespüler. Ausnahme: Kleidung mit Elastan- Anteil darf nicht zu heiß gewaschen werden, da dies die Fasern zerstören könnte. Es gibt allerdings Funktionshemden, die grundsätzlich bei 60 Grad und mehr gewaschen werden können, vor allem aus Polyester und Polypropylen. Deshalb sollte man beim Kauf auf die Angaben auf dem Etikett achten.

4. Achselhaare sind eine wahre Wohlfühloase für Hautbakterien. Wer sie abrasiert, verhindert deshalb nicht unbedingt den Schweißgeruch, aber vermindert zumindest drastisch die Siedlungsfläche der Bakterien.

5. Ältere Funktionswäsche aussortieren. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem Funktionshemden den Müffel nicht mehr verlieren – Geruchsmoleküle setzen sich hartnäckig in den Textilien fest.

Einen Test von Funktionsunterhemden finden Sie hier

Armin Herb am 06.01.2018

Das könnte Sie auch interessieren