Fahrrad-Leasing

Vorteil Dienstrad

Wer mit dem Leasing-Fahrrad ins Büro fährt, tut nicht nur etwas Gutes für die Umwelt und seine Gesundheit, sondern auch für den Geldbeutel – selbst nach Anpassung der steuerlichen Konditionen

Armin Herb am 10.12.2018
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Georg Grieshaber

Seit fünf Jahren gelten für Dienstfahr­räder vergleichbare steuerliche Regeln wie für Dienstwagen. Seitdem blüht das Geschäft mit Fahrrad-Leasing, vor allem in Städten. Mehr als die Hälfte der geleasten Räder sind übrigens hochwertige Pedelecs. Den Firmen, die ihren Mitarbeitern Dienstrad-Leasing anbieten, entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten – es sei denn, sie wollen ihren Angestellten etwas Gutes tun und übernehmen die Leasingraten.

Je teurer das Fahrrad, umso attraktiver das Leasingangebot

Mitarbeiter kommen durch Leasing relativ günstig an ein gutes Rad, und durch die Gehaltsumwandlung sparen sie Steuern und Sozialabgaben. Allerdings haben die Steuerbehörden den Leasingboom etwas eingebremst. Bisher konnte man nach Ablauf des dreijährigen Vertrages für 10 Prozent des ursprünglichen Listenpreises das Fahrrad kaufen. Diese 10 Prozent schienen dem Finanzamt zu günstig angesetzt, 40 Prozent seien realistisch. Deshalb müssen nun die Leasingnehmer, die das Fahrrad nach Vertragsende kaufen, für die 30 Prozent Differenz einen geldwerten Vorteil versteuern. Einige Leasinganbieter reagierten sofort und bieten die Übernahme der Steuerkosten für den geldwerten Vorteil an. Andere erhöhten den Restwert von 10 auf 15 oder 20 Prozent.
Trotz dieser Änderung ist das Dienstrad-Leasing auch weiterhin interessant für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Siehe dazu das Interview mit dem ADFC.

So funktioniert’s: In neun Schritten zum Dienstrad

Artikelstrecke Fahrrad-Leasing


Armin Herb am 10.12.2018

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