Report: Gates Riemenantrieb (2010)

Was leistet der Riemenantrieb und wo liegen die Schwächen?

Die weite Verbreitung des Gates-Riemenantriebs war für Trekkingradler die wichtigste Trendmeldung der Herbstmessen. Riemen statt Kette, das versprach viele Vorteile. Jetzt zeigt sich: Die Sache hat ihre Tücken.

Jörg Spaniol am 26.02.2010
Report: Gates Riemenantrieb
Daniel Simon

Der Gates-Riemenantrieb ist eine Entwicklung des angeblich weltgrößten Herstellers solcher Treibriemen im Auto- und Motorradbereich. Einer der bekannten Abnehmer von Gates-Riemenantrieben ist die Motorradmarke Harley-Davidson. Sechs Stränge aus extrem zugfesten Kohlefasern leiten die Kraft des Radlers fast unvermindert zum Hinterrad weiter.

Doch welches Sex-Appeal hätte der Riemenantrieb, wenn er nur genauso gut wie eine Kette wäre? Reicht der Aufkleber „neu“? Bei kritischer Würdigung der Herstellerargumente spricht vor allem ein Kriterium für den Abschied von der Kette: die Wartungsfreiheit. Der Gates-Riemen ist seinen Vorgängern in Sachen Zugfestigkeit überlegen – um den Preis einer sehr geringen seitlichen Biegsamkeit. Diese setzt höchste Präzision voraus. Selbst mangelnde Rahmensteifigkeit kann schon dazu führen, dass ein Riemen neben die Antriebsscheibe läuft.

Den Artikel aus Ausgabe 1/2010 in voller Länge erhalten Sie als gratis PDF-Download.

Downloads


(für Print-Jahresabonnenten kostenlos)

Artikelstrecke Riemenantrieb


Jörg Spaniol am 26.02.2010

Das könnte Sie auch interessieren