Test 2017: Falt-Pedelecs mit E-Motor

Klein und alltagstauglich: 5 Falt-Pedelecs im Vergleich

  • Uli Frieß

Das Faltrad für die Jackentasche gibt’s noch nicht – aber als praktische ­Begleiter auf Reisen und im Alltag zeigen die faltbaren Pedelecs viele ­Talente. Fünf mobile Minis im Test.

Klein verpackt, praktisch und bei Bedarf immer und überall dabei – das Faltrad ist der "Knirps" auf zwei Rädern. Und auch wenn die kompakten Minis sich noch nicht auf Knopfdruck entfalten, empfehlen sie sich als ideale Begleiter für kurze Strecken oder als Ergänzung im ­öffentlichen Nahverkehr. Sie sind Trumpf, wenn Stauraum knapp ist, etwa im Auto, auf dem Segelboot, imWohnmobil – oder auch in der Stadtwohnung.

Doch wie praktisch sind die E-Falter wirklich? Abgesehen davon, dass sich die Räder zu mehr oder weniger handlichen Paketen falten lassen, offenbart unser Test deutliche Unterschiede bei Ausrüstung und Alltagstauglichkeit. Im Wortsinn spürbar wird das beim Gewicht, denn die ­gefalteten Pakete wollen getragen werden. Ein mehr als 20 Kilogramm schweres Faltrad in die Straßenbahn oder den Autokofferraum zu wuchten, ­erfordert einige Anstrengung. Nur zwei der Testräder wiegen weniger als 20, das schwerste wiegt gar mehr als 25 Kilogramm – und damit etwa so viel wie ein ausgewachsenes Tourenpedelec.



Diese Falt-Pedelcs haben wir getestet:

  • BBF Monaco
  • Falter E 5.1
  • Flyer Pluto 3.01
  • QWIC Compact FN7
  • Tern Vektron (E-BIKE Testsieger)

Test 2017: Falt-Pedelecs mit E-Motor

10 Bilder

Das Faltrad für die Jackentasche gibt's noch nicht - aber als praktische Begleiter auf Reisen und im Alltag zeigen die faltbaren Pedelecs viele Talente. Fünf mobile Minis im Test.



Schwer ist leicht was

Klar, Akku und Motor wiegen schwer; allerdings ließe sich am Antrieb durchaus Gewicht sparen: Falträder tun in erster Linie auf der Kurzstrecke Dienst, wofür sie eigentlich keinen großen und schweren Akku benötigen. Auch beim Motor stellt sich die Systemfrage im Hinblick auf den Einsatzzweck: Nabenmotoren sind zwar nicht so intuitiv zu fahren und so sensibel geregelt wie Mittelmotoren, aber leichter. Das Testfeld liefert allerdings auch gleich die Gegenprobe: Das Qwic ist trotz Vorderradnabenmotor das schwerste im Vergleich, aber das liegt vor allem am schweren Rahmen und der Federgabel.

Das zeigt schon, wie neben dem Antrieb auch die übrige Ausrüstung aufs Gewicht schlägt. Vom potenziellen Faltradkäufer verlangt das grundsätzliche Entscheidungen. Hydraulische Felgenbremsen wie Maguras HS11 oder Scheibenbremsen sind schwerer als V-Brakes, bremsen aber besser und dauerhaft sicherer. Andererseits sind V-Brakes an leichten Pedelecs akzeptabel, solange sie gut gewartet und exakt eingestellt sind. Den besten Kompromiss aus ­Sicherheit, Wartungsfreiheit und niedrigem Gewicht schafft in diesem Test das Falter E 5.1; mit hydraulischer Felgenbremse, Getriebenabe, Gepäckträger und Schutzblechen bleibt es unter 18 Kilo. Noch leichter ist nur das BBF Monaco, dafür muss man aber auf Schutzbleche, Gepäckträger und Lichtanlage verzichten. Die beste Ausrüstung bietet das Tern Vektron mit dem Bosch-Active-Motor und Deore-Scheibenbremsen von Shimano.


Sicher verriegelt

Erfreulich ist, dass alle Faltpedelecs sehr verwindungssteif und fahrstabil konstruiert sind. Sichere und ausreichend dimensionierte Faltscharniere fixieren die Rahmen kraftschlüssig und stabil. Sämtliche Scharniere sind mit Sicherungen gegen unbeabsichtigtes Öffnen versehen, fast alle rasten automatisch ein. Der Faltmechanismus funktioniert bei allen Pedelecs grundsätzlich gleich. Ein Scharnier in der Mitte des zentralen Rahmenrohrs teilt den Rahmen in zwei etwa gleich große Hälften, sodass Vorder- und Hinterrad nebeneinander liegen. Mit einem zweiten Scharnier wird der Lenkermast nach unten geklappt. Mit etwas Übung dauert das weniger als eine Minute.

Da die Räder nur in einer Rahmengröße angeboten werden, sollten Sattelstütze und Lenkermast bzw. Vorbau in einem möglichst weiten Bereich einstellbar sein. Am Falter lässt sich die Lenkerhöhe aber gar nicht verstellen, das Tern bietet nur wenig Einstellweg für den Lenker.

Die Fahreigenschaften der Pedelecs überzeugen. Der Fahrkomfort ist systembedingt nicht üppig; das ließe sich nur mit hohem konstruktivem Aufwand ändern, würde die ­Räder aber deutlich teurer (und schwerer) machen.

Wer sich für ein Faltpedelec entscheidet, sollte sich, trotz aller Vielseitigkeit der Räder, über den Einsatzzweck im Klaren sein. Wer häufig fahren und falten (und tragen) will, wird ein leichtes Rad bevorzugen. Wer es nur gelegentlich gefaltet transportiert, kann andere Schwerpunkte setzen. Probefahren, -falten und -tragen ist deshalb vor dem Kauf unbedingt zu empfehlen.


Der komplette Artikel stand in E-BIKE Ausgabe 3/2017. Sie können die Ausgabe in der MYBIKE-App ( iTunes   und  Google Play ) laden oder im  DK-Shop   bestellen. 


Die Details der getesteten Falt-Pedelecs


DIE DETAILS DER FALT-PEDELECS IM TEST

Falt-Pedelecs – Lenkerscharnier: Der Lenkermast lässt sich überm Steuerrohr nach unten klappen.

Falt-Pedelecs – Arretiert:  Ein Schnappschloss hält Gabel und hinteres Ausfallende des BBF Monaco zusammen.

Falt-Pedelecs – Versteckt:  Der Akku des Falter ist unsichtbar im zentralen Rahmenrohr integriert.

Falt-Pedelecs – Sicherung:  Damit sich die Faltscharniere während der Fahrt nicht öffnen können, sind die Hebel mit einer mechanischen Sperre gesichert.


Testergebnis BBF Monaco


BBF Monaco

Die 37 Millimeter schmalen ­Reifen und das geringe Gewicht von 16 Kilo prägen das Fahrverhalten des BBF: Es rollt äußerst leichtfüßig und lässt sich agil selbst um engste Ecken dirigieren. Der Nabenmotor hat mit dem geringen Gewicht auch wenig Mühe und schiebt das Rad überzeugend an. Damit ist Fahrspaß garantiert, auch wenn die schmalen Reifen kaum federn. Der ­Antrieb ist trittfrequenzgesteuert, seine Leistung somit nicht über die Pedalkraft regelbar: Wie schnell das Rad wird und wie stark der Motor anschiebt, gibt nur die gewählte Unterstützungsstufe vor. Die günstige Tiagra-Schaltung von Shimano mit Zweifach-Kettenblatt arbeitet ausreichend exakt. An schweren und ­dynamischen Pedelecs sind V-Brakes nicht mehr erste Wahl, am leichten Monaco sind sie in Ordnung, ­verlangen aber nach regelmäßiger Wartung. Die Faltscharniere sind stabil, die Sicherungen der Sperrhebel rasten automatisch ein. Die Betriebsanleitung erläutert nicht, wie das Rad gefaltet wird, aber es erklärt sich weitgehend selbst. Gegen Aufklappen schützt eine Sicherung zwischen Gabel und Kettenstrebe.


Fazit: Agil und leicht, mit überzeugendem Nabenmotor. Schutzbleche, Gepäckträger und Licht fehlen

BBF Monaco

BBF Monaco gefaltet


Gesamtwertung*  2,6


Komfort  3,2
Gabel 
 Alu, starr
Federung   keine


Sicherheit   2,3
Bremsen   
Shimano V-Brake
Flattersicherheit   hoch


Antrieb  2,6
Motorsystem/Akku
   Ansmann HR Nabe/216 Wh
Kettenschaltung   Shimano Tiagra, 10-fach; 52/42;  11-25
Anfahr- bzw. Schiebehilfe   nein


Praxis  2,7
Reifen
   CST Reflex 37-451
Gewicht (v/h in %**)   16,3 kg (40/60)


Service   4,0
Garantie
   2 Jahre
CE  ja


Geometrie
Radstand
   1.059 mm
Sattelhöhe über Grund  913 mm
Durchstieghöhe   610 mm
Sitzlänge (min/max)   620/630 mm
Lenkerüberhöhung (min/max)   18/115 mm
Lenkerbreite   580 mm
zulässiges Gesamtgewicht   120 kg
Faltmaß L x T x H   89 x 42 x 61 cm


Preis   1.999 Euro
Bezug/Info    www.bbf-bike.de



*Das E-BIKE-Urteil ist preisunabhängig. Notenschlüssel nach Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 5 (mangelhaft).
**Prozentuale Gewichtsverteilung Vorderrad zu Hinterrad, gibt Aufschluss über die Schwerpunktlage des Rades.
***Fett gedruckt sind die Werte des Testmodells.


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Testergebnis Falter E 5.1


Falter E 5.1

Dem leichten Falter sieht man die ­Motorisierung kaum an; der Nabenmotor steckt unscheinbar im Vorderrad und der kleine Akku herausnehmbar im zentralen Rahmenrohr. Der Antrieb ist trittfrequenzgesteuert und schiebt an, sobald sich die Pedale bewegen. Seine Leistung lässt sich in drei Unterstützungsstufen am Lenkerdisplay einstellen. Man sitzt bequem, die breiten Reifen federn immerhin ein wenig. Mit dem breiten Lenker am verwindungssteifen Lenkermast lässt sich das Rad gut kontrollieren, es läuft sauber geradeaus und spurtreu durch die Kurve, die hydraulische Felgenbremse HS11 von Magura verzögert sicher und gut dosierbar. Das Pedelec ist gut verarbeitet, die Klappscharniere sind stabil und sicher. Leider rastet die Sicherung der Scharnierverriegelung am Lenkermast nicht automatisch ein, daran muss man beim Aufbau denken. Zum Falten wird zuerst die Sattestütze ganz nach unten geschoben, der Rahmen wird am Zentralrohr gefaltet. Mit Gurten wird das Paket gegen Aufklappen gesichert.


Fazit: Gut ausgerüstet und leicht. Fährt sicher, ist sauber verarbeitet und lässt sich kompakt falten.

Falter E 5.1

Falter E 5.1 gefaltet


Gesamtwertung*  2,0


Komfort   3,0
Gabel 
 Alu, starr
Federung   keine


Sicherheit  1,5
Bremsen 
 Magura HS11
Flattersicherheit   sehr hoch


Antrieb  2,6
Motorsystem/Akku
   8FUN VR-Nabe/204 Wh
Getriebenabe   Shimano Nexus 7
Anfahr- bzw. Schiebehilfe   ja


Praxis   2,2
Reifen 
 Kenda Reflex  50-406
Gewicht (v/h in %**)   18,0 kg (50/50)


Service   2,3
Garantie
   2 Jahre
CE   ja


Geometrie
Radstand
   1.029 mm
Sattelhöhe über Grund   997 mm
Durchstieghöhe   535 mm
Sitzlänge   662 mm
Lenkerüberhöhung   -12 mm
Lenkerbreite   600 mm
zulässiges Gesamtgewicht   105 kg
Faltmaß L x T x H   78 x 47 x 67 cm


Preis   1.799 Euro
Bezug/Info    www.falter-bikes.de



*Das E-BIKE-Urteil ist preisunabhängig. Notenschlüssel nach Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 5 (mangelhaft).
**Prozentuale Gewichtsverteilung Vorderrad zu Hinterrad, gibt Aufschluss über die Schwerpunktlage des Rades.
***Fett gedruckt sind die Werte des Testmodells.


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Testergebnis Flyer Pluto 3.01


Flyer Pluto 3.01

Das Pluto hat als einziges Rad im Test einen Speedlifter statt eines klappbaren Lenkermasts. Der Vorbau ist damit stufenlos in der Höhe verstellbar, das Rad lässt sich aber weniger klein falten als die Konkurrenten. Der Antriebsstrang mit Panasonic-Mittelmotor ist bewährt, das informative Display und der Bediensatellit überzeugen, die Motorleistung wird intuitiv über die Pedalkraft gesteuert. Der Motor könnte seine Kraft aber etwas spritziger entfalten; mit mehr als 24 Kilo ist das Rad ­relativ schwer geraten. Da der Antrieb über keine Schaltunterbrechung verfügt, muss man die Pedale beim Schalten ­entlasten, damit die Gänge exakt einrasten. Der Rahmen des Pluto ist sehr steif, das Rad rollt tadellos geradeaus und nimmt auch flotte Kurven sicher. Allerdings wären dem schweren Rad höherwertige Bemsen anstelle der V-Brakes angemessen. Zum Falten wird das Pluto auf dem Mittelständer abgestellt. Der vor­dere Rahmenabschnitt wird wie bei den anderen Rädern auch nach hinten gefaltet. Gegen Aufklappen schützt eine Sicherung zwischen Gabel und Kettenstrebe.


Fazit: Bewährter Mittelmotor, tadellos zu fahren, stabiler Mittelständer. Schwer, großes Faltmaß

Flyer Pluto 3.01

Flyer Pluto 3.01 gefaltet


Gesamtwertung*  2,1


Komfort   2,8
Gabel 
 Alu starr
Federung   keine


Sicherheit   2,1
Bremsen
   Shimano V-Brake
Flattersicherheit   sehr hoch


Antrieb  2,4
Motorsystem/Akku*** 
 Panasonic MM/432, 540, 648 Wh
Getriebenabe   Shimano Nexus 8
Anfahr- bzw. Schiebehilfe   ja


Praxis   1,8
Reifen
   Schwalbe Big Ben Reflex  55-406
Gewicht (v/h in %**)   24,5 kg (38/62)


Service   1,5
Garantie
10 Jahre Rahmen
CE   ja


Geometrie
Radstand 
 1.084 mm
Sattelhöhe über Grund   993 mm
Durchstieghöhe   420 mm
Sitzlänge (min/max)   631/681 mm
Lenkerüberhöhung (min/max)   -50/94 mm
Lenkerbreite   640mm
zulässiges Gesamtgewicht  130 kg
Faltmaß L x T x H   90 x 41 x 92 cm


Preis   3.399 Euro
Bezug/Info    www.flyer-bikes.com



*Das E-BIKE-Urteil ist preisunabhängig. Notenschlüssel nach Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 5 (mangelhaft).
**Prozentuale Gewichtsverteilung Vorderrad zu Hinterrad, gibt Aufschluss über die Schwerpunktlage des Rades.
***Fett gedruckt sind die Werte des Testmodells.


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Testergebnis QWIC Compact FN7


QWIC Compact FN7

Mit 25,6 Kilo ist das Qwic schwerer als manches Tourenrad, dafür ist der Rahmen sensationell steif. Beides macht sich beim Fahren bemerkbar. Das Rad lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, verlangt dafür aber etwas mehr Nachdruck beim Einlenken. Der Antrieb ist trittfrequenzgesteuert und schiebt an, sobald sich die Pedale drehen. Tempo und Leistung werden über acht Unterstützungsstufen geregelt, in der höchsten schiebt das Testrad bis 30 km/h. Das Rad ist durchaus wendig, die aufrechte Sitzposition animiert jedoch nicht zum ­Kurvenwetzen. V-Brake vorne und Rollenbremse hinten passen allerdings nicht zu einem Rad dieser Gewichtsklasse. Die Faltscharniere sind stabil, die Sperrhebel rasten exakt. Am Lenkermast ist eine automatische Sperrhebelsicherung verbaut, am Rahmenrohr muss man von Hand sichern. Zum Falten werden der Ständer eingeklappt und die Kurbel­arme waagerecht gestellt. Anschließend wird das Rahmenscharnier geöffnet und der Rahmen gefaltet. Danach kann der Lenkermast nach unten geklappt und die Sattelstütze eingeschoben werden.


Fazit: Sehr steifer und schwerer Rahmen, sicher zu fahren, solide verarbeitet

QWIC Compact FN7

QWIC Compact FN7 gefaltet


Gesamtwertung*  2,3


Komfort  2,7
Gabel 
 Federgabel N.N.
Federung   keine


Sicherheit   2,1
Bremsen
   Shimano V-Brake (v), Rollenbremse (h)
Flattersicherheit   sehr hoch


Antrieb  2,6
Motorsystem/Akku 
 Qwic VR-Nabe/375 Wh
Getriebenabe   Shimano Nexus 7
Anfahr- bzw. Schiebehilfe   ja


Praxis   2,5
Reifen
   CST Reflex  53-406
Gewicht (v/h in %**)   25,6 kg (43/57)


Service   3,0
Garantie
   5 Jahre Rahmen
CE   ja


Geometrie
Radstand
   1.050 mm
Sattelhöhe über Grund   910 mm
Durchstieghöhe   495 mm
Sitzlänge (min/max)   534/555 mm
Lenkerüberhöhung (min/max)   192/313 mm
Lenkerbreite   580 mm
zulässiges Gesamtgewicht  130 kg
Faltmaß L x T x H   85 x 48 x 79 cm


Preis   1.949 Euro
Bezug/Info    www.qwic.de



*Das E-BIKE-Urteil ist preisunabhängig. Notenschlüssel nach Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 5 (mangelhaft).
**Prozentuale Gewichtsverteilung Vorderrad zu Hinterrad, gibt Aufschluss über die Schwerpunktlage des Rades.
***Fett gedruckt sind die Werte des Testmodells.


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Testergebnis Tern Vektron


Tern Vektron

Mit Scheibenbremsen und Kettenschaltung aus Shimanos Deore-Gruppe sowie dem Bosch-Antrieb ist das Vektron für ein Faltrad sehr hochwertig ausgerüstet. Der angenehm breite Lenker trägt bequeme Ergo-Griffe. Das fahrstabile Rad rollt gut geradeaus und nimmt auch flotte Kurven leichtfüßig – Ausrüstung und Fahr­eigenschaften können mit einem ausgewachsenen City-Pedelec mithalten, der Falt-Mini ist auch nicht übermäßig schwer. Der Faltmechanismus ist einfach zu bedienen, die Sicherungen der Scharniere rasten automatisch ein. Die Strebe zwischen Oberrohr und Sitzrohr erleichtert das Tragen. Solide verarbeitet und sehr gut ausgestattet, ist das Tern Vektron ein vollwertiges Pedelec – die durchdachte und wie bei allen Rädern schnell zu lernende Falt-Option gibt‘s sozusagen obendrauf.


Fazit: Hochwertig und stimmig ausgerüstet, fahrstabil und wendig

Tern Vektron

Tern Vektron gefaltet


Gesamtwertung*  1,8


Komfort  2,8
Gabel 
 Alu, starr
Federung   keine


Sicherheit  1,5
Bremsen 
 Scheibe, Shimano Deore
Flattersicherheit   sehr hoch


Antrieb  2,0
Motorsystem/Akku 
 Bosch Active/300 Wh
Kettenschaltung  Shimano Deore, 10-fach; 11-34
Anfahr- bzw. Schiebehilfe   ja


Praxis   1,8
Reifen
  Schwalbe Big Apple Reflex  55-406
Gewicht (v/h in %**)   22,1 kg (41/59)


Service   1,5
Garantie
10 Jahre Rahmen
CE   ja


Geometrie
Radstand
   1.056 mm
Sattelhöhe über Grund   1.010 mm
Durchstieghöhe   594 mm
Sitzlänge (min/max)   599/662 mm
Lenkerüberhöhung (min/max)   -85/24 mm
Lenkerbreite   620 mm
zulässiges Gesamtgewicht  105 kg
Faltmaß L x T x H   88 x 44 x 67 cm


Preis   2.999 Euro
Bezug/Info    www.ternbicycles.com



*Das E-BIKE-Urteil ist preisunabhängig. Notenschlüssel nach Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 5 (mangelhaft).
**Prozentuale Gewichtsverteilung Vorderrad zu Hinterrad, gibt Aufschluss über die Schwerpunktlage des Rades.
***Fett gedruckt sind die Werte des Testmodells.


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Schlagwörter: BBF Falter Falt-Pedelec Flyer QWIC Tern Test


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