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Test Sport Utility Bikes

Bella Figura

  • Uli Frieß

Diese Räder sind die derzeit angesagteste E-Bike-Kategorie: Sport Utility Bikes sind fit für die Stadt, überzeugen auf Tour und meistern auch groben Untergrund. Sie machen immer eine gute Figur

Trendige Crossover-Pedelecs mit breiten Stollenreifen, wuchtigen Hardtail-Rahmen und breiten Lenkern wecken die Lust am Abenteuer. Es macht ungeheuer viel Freude, mit den geländegängigen „Sport Utility Bikes“ leichtfüßig auch unwegsames Terrain zu entdecken. Die multifunktionalen Ableger von Hardtail-Mountainbikes versprechen viel, doch eines gleich vorweg: Crossover-Pedelecs können vieles, aber die perfekten Alleskönner sind auch sie nicht. Weder sind sie so wartungsarm wie ein gutes Alltagsrad noch so leicht und kompakt wie ein agiles Stadtrad. Ein Touren-Pedelec rollt auf Asphalt komfortabler und spritziger, und ein Mountainbike meistert knifflige Geländepassagen besser. Wer aber auf das letzte Quäntchen Perfektion in einer Disziplin verzichten kann und dafür die Vielseitigkeit eines robusten Rades für Stadt, Alltag und Touren schätzt, liegt mit einem dieser E-Bikes goldrichtig.

Die Sport Utility Bikes im Test

7 Bilder

Die Räder im Test kosten zwischen 3.000 und 3.400 Euro, sie sind deshalb alle ähnlich gut ausgerüstet. Vor allem bei Bremsen, Schaltgruppen und Federgabeln ­bieten die Bikes gleiches oder ähnliches Material. Mit Shimanos BR-MT200 und BR-MT400 finden sich an den sieben Testrädern nur zwei verschiedene Bremsen. Beide sind sinnvoll ausgewählt, qualitativ in Ordnung und funktionieren tadellos. Bei Schaltwerken und Übersetzungen zeigt sich ein differenzierteres Bild, vier der Crossover-Pedelecs wechseln die Gänge mit Shimanos Deore-Schaltwerk, das Canyon mit einem Schaltwerk aus der höherwertigen XT-Elffach-Gruppe. Das Conway Cairon ermöglicht mit SRAMs Zwölffach-SX-Eagle-Schaltung und zugehörigem Ritzelpaket die größte Übersetzungsbandbreite.

„Möglichst viel Motor-Power
ist nach wie vor das
wichtigste Verkaufsargument
in der Preisklasse zwischen
3.000 und 3.400 Euro“

Bei fünf der sieben Pedelecs sitzt ein Bosch-Motor im Rahmenknoten; an Canyon, Conway und Raleigh sogar der stärkste Bosch-Antrieb jüngster Generation. Motor-Power scheint nach wie vor das wichtigste Verkaufs­argument zu sein – manchmal sogar auf Kosten eines ausgewogenen Gesamtkonzepts: Im Antriebsstrang des Raleigh Dundee trifft das stärkste Bosch-Aggregat auf ein günstiges Neunfach-Schaltwerk aus Shimanos Alivio-Baureihe. Ein etwas schwächerer Motor würde deutlich besser zum Raleigh passen und Schaltung wie Ritzel weniger belasten. Merida und Husqvarna setzen auf Shimano-Antriebe, beim Husqvarna CT4 zieht der für Tourenräder ausgelegte Steps E6100 an der Kette. Der Motor vermittelt ein sehr natürliches Fahrgefühl, geizt jedoch etwas mit Leistung. Der Steps E7000 des Merida schiebt deutlich dynamischer und ist ebenfalls sehr intuitiv abgestimmt.

Die Sport Utility Bikes – genau betrachtet

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Den kompletten Vergleichstest der leichten E-Bikes inkl. aller Testurteile und Einzelbewertungen können Sie bequem unter dem Artikel als PDF herunterladen. Der Test kostet 1,99 Euro.

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Themen: E-BikeTest

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