Test: Riemenräder (4/2013)

Gates-Riemen ist etabliert und bekommt Konkurrenz

Als Alternative zum Kettenantrieb hat sich der Gates-Riemen inzwischen eine ansehnliche Nische erobert. Grund genug für TREKKINGBIKE, sich darin mit einem großen Testfeld genauer umzuschauen.

Jochen Donner am 19.04.2013
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Daniel Simon

Das Thema Wartungsarmut findet besonders bei Velokonstrukteuren ein offenes Ohr, die sich von Haus aus mit diesem Thema auseinandersetzen. Kein Rost, kein Fett, kein Pflegeaufwand bei sicherer Funktion: das sind die Hauptargumente. Um der oft mangelhaften Genauigkeit bei der Rahmenfertigung zu begegnen, hat Gates 2010 den längs genuteten Centertrack-Riemen und Mittelstege auf den Riemenscheiben eingeführt.

Das sogenannte CDX-System steht nun in Holland unter Verdacht, unter den dortigen Bedingungen schneller zu verschleißen als die herkömmliche CDC-Version. Auch im aktuellen Test haben wir in keiner einzigen Situation eine Fehlfunktion erlebt. Traurig dagegen ist die Tatsache, dass an sieben von zehn Testrädern teils aufwändige Nacharbeiten nötig waren, um Riemenlinie und -spannung mit einem Messwerkzeug korrekt einzurichten. Hier haben viele Hersteller noch Hausaufgaben zu machen. Was bleibt? Der fettfreie Riemen hat auch dank seiner starken Optik eine Menge Hersteller zu gestalterisch anspruchsvollen Bike-Modellen inspiriert.

Die Riemenräder im Test:

Focus Planet TR 1.0 8-G., www.focus-bikes.com
Kalkhoff Voyager De Luxe 8-G., www.kalkhoff-bikes.com
Koga Traveller KS-LF 28, www.koga.com
Mi-Tech, Tyke Pinion TI Gates, www.mi-tech.de
Rose Black Water III Carbon Drive, www.rose.de
Santos 4.29 Crossover, www.santosbikes.com
Schindelhauer Thin Bike, www.schindelhauerbikes.com
Scott SUB 10, www.scott-sports.com
Simpel Wegwärts 11, www.simpel.ch
Velotraum Cross 7005 EX TD VK-6, www.velotraum.de


 

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Jochen Donner am 19.04.2013

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