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Radfahren mit künstlichen Gelenken

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  • Trekkingbike

Gelenke verbinden die Knochen unseres Skeletts und ermöglichen Bewegung. So lange sie gut geschmiert werden, spüren wir kaum, was sie ständig leisten.

Erst wenn das Knie klemmt oder es in der Hüfte knirscht, als wäre Sand im Getriebe, nehmen wir sie wahr – doch dann ist es meist schon zu spät. Radfahren ist für Menschen mit Arthrose oder künstlichen Gelenken oft der einzige Sport, den Sie noch ausüben können.

200.000 Menschen bekommen in Deutschland jährlich ein künstliches Hüftgelenk, 70.000 ein neues Knie. Das Einsetzen künstlicher Totalendoprothesen (TEP) gehört in Deutschland schon zu den Routineeingriffen. Und die Zahl der Patienten wird in unserer bewegungsarmen und immer älter werdenden Zivilisation sprunghaft ansteigen.

Hauptursache für den Teilewechsel ist Arthrose, eine degenerative Gelenkerkrankung, die fast drei Viertel aller Menschen über 50 Jahren trifft. Als fahrendes Ersatzteillager unterwegs? Kein Problem. Für viele kehrt dank der künstlichen Gelenke der Spaß am Sport zurück. Sport ist fester Bestandteil der Rehabilitation, schließlich ist es wichtig, alle Muskeln, Sehnen und Bänder zu stärken, die das Gelenk entlasten.

Radfahren zählt zwar auch hier zu den vom Sportärztebund empfohlenen Sportarten, aber halten Sie mit Ihrem Arzt Rücksprache und wägen Sie das Risiko ab. Denn lockert sich eine TEP, ist ein erneuter Eingriff kompliziert und risikoreich. Wer Muskeln, Sehnen und Bänder trainiert, kleine Gänge mit hoher Trittfrequenz und wenig Druck fährt, schont seine neuen Hightech-Gelenke und kann noch viele Jahre schmerzfrei und mit rundem Tritt die schönsten Ziele erradeln.

Den Artikel aus Ausgabe 1/2004 in voller Länge erhalten Sie als gratis PDF-Download.

Themen: GelenkeGesundheit

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    kuenstliche Gelenke

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