Serie: Gesund auf Tour

Teil 1: Rad und Sitzposition abstimmen

Auf die Haltung kommt es an: Wer sein Rad vor Antritt einer Reise richtig einstellt, wird auf Tour mit vielen Schmerzfrei-Kilometern belohnt. Wir sagen, worauf Sie dabei achten sollten.

Angelika Urbach am 10.03.2016
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Daniel Simon

Schmerzen beim Radfahren sind meist eine Summe verschiedener Faktoren wie schwache Rückenmuskeln, mangelnde Gewöhnung ans Sitzen oder aber ein unpassendes Rad, das Fehlhaltungen provoziert. Erfahrene Reiseradfahrer wissen: Während die durch mangelndes Training und ungewohnte Belastungen verursachten Beschwerden während der Tour in der Regel nachlassen, werden durch Fehlhaltungen bedingte Schmerzen mit jedem Kilometer schlimmer.
Falls Sie im Sommer eine Radreise planen, lohnt sich vorab ein kritischer Check der eigenen Sitzposition. Das gilt auch für den Fall, dass das Rad bereits vor Jahren gründlich eingestellt wurde.


Die Berliner Bike-Ergonomie-Beraterin und Osteopathin Regina Marunde erklärt, warum eine gut eingestellte Sitzposition nicht ein Leben lang hält. Sie sagt: "Die fürs Radfahren entscheidenden Parameter – Kraft, Beweglichkeit und Flexibilität – verschieben sich mit den wechselnden Belastungen und Anforderungen unseres Alltags". Wer zum Beispiel im Winter keinen Sport für den Rücken getrieben hat, wird die sportliche Sitzhaltung des Vorsommers auf langen Touren kaum halten können. Und Radfahrer, die in der Vergangenheit Verkürzungen bestimmter Muskelgruppen in den Beinen erworben haben, sitzen auf dem ehemals passenden Rad mitunter zu hoch.

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Bei Beschwerden wie Zehenkribbeln oder Rückenschmerzen empfiehlt sich der Wasserwaagen-Check: Sitzt das Polster waagrecht?


Neben den Längenmaßen des Radfahrers berücksichtigt eine gut eingestellte Sitzposition immer auch den aktuellen Trainingszustand, den individuellen Grad der Flexibilität sowie mögliche Beschwerden, die sich im Alltag entwickelt haben. Sportphysiotherapeuten oder Sportmediziner mit Erfahrung in der Beratung von Radfahrern können muskuläre Defizite beurteilen und konkrete Tipps fürs Einstellen des Rades geben.

Der komplette Artikel stand in Trekkingbike-Ausgabe 2/2016. Sie können das gesamte Heft in der Trekkingbike-App (iTunes und Google Play) lesen oder die Ausgabe im DK-Shop bestellen.

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Angelika Urbach am 10.03.2016

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