Elektromotor unsichtbar im RahmenFoto: Daniel Simon

Alltags E-BikesElektromotor unsichtbar im Rahmen

Jochen Donner

 5/19/2009, Lesezeit: 2 Minuten

Rückenwind nach Bedarf blieb bisher ein frommer Wunsch vieler Radler.

Jetzt kann man sich den kaufen: beim Gruber Assist unterstützt ein 200 Watt starker Elektromotor die Tretleistung auf Wunsch. Der Motor versteckt sich im Sitzrohr, der handliche Akku verbirgt sich in der Satteltasche, nur der Schalter ist sichtbar.

Der unsichtbare Turbo im Fahrrad verhilft jedem Benutzer zu fantastischem Speed, größerer Reichweite oder geringerem eigenem Krafteinsatz. Das Gefühl, durch Gegenwind oder bergauf kraftvoll angeschoben zu werden, ist großartig. Satte Extra-Watt lassen die Kurbeln deutlich leichter kreiseln. Nimmt man die Füße vom Pedal, rotiert die Kurbel von selbst weiter. Will man beim Treten innehalten, muss man zuerst das Motor-Drehmoment der Kurbel bewusst unterbrechen. Dann stellt die Elektronik den Motor ab. Auch ein Druck auf den Lenkerschalter stoppt den Vorschub sofort. Der Motor arbeitet drehzahlbezogen.

Zwischen 30 und etwa 90 Kurbelumdrehungen pro Minute liegt das programmierbare Unterstützungslimit. Wer schneller kurbelt als sein Motor, überholt die Elektrik und verspürt keinen Schub mehr. Der Gruber-Antrieb ist also ein Aggregat, das punktuell eingesetzt sein will. Nicht elektrisch radeln lassen, sondern mit Zusatzkraft kritische Stellen leichter überwinden, heißt die Devise. Selbst treten muss man trotzdem nach wie vor.

Den Artikel aus Ausgabe 2/2008 in voller Länge erhalten Sie als gratis PDF-Download.

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