Zehn Einsteiger-Mountainbikes im Test

Tom Bierl

, Stefan Loibl

 · 26.06.2012

Zehn Einsteiger-Mountainbikes im TestFoto: Herstellerfoto

Wer den Fahrradsport nicht zu extrem betreibt und deshalb auf ein vollgefedertes Rad verzichten möchte, erhält für 999 Euro ein solides MTB, das sich bislang mit kleinen Umbauten auch ganz gut für normale Fahrradtouren oder sogar im Alltag nutzen ließ.

Doch die Generation 2012 ist dafür eher weniger geeignet, wie unser Test ergab.

Mit geringem Aufwand waren meist schnell Schutzbleche, Stecklichter und sogar Gepäckträger an den Mountainbike-Hardtails montiert. Gemäßigte Geometrien ließen oft ein entspanntes Fahren auch über lange Strecken zu.

Doch im Modelljahr 2012 ist vieles anders. Die Mountainbikes der 1000-Euro-Klasse mutieren immer mehr zu reinen Sportgeräten, die auch den Ansprüchen von Marathonfahrern genügen müssen. Gewindeösen für die Gepäckträgeraufnahmen sucht man an den Hardtails vergeblich. Hochgezüchtete, gewichtsoptimierte Rahmenkonstruktionen sind bis ins letzte Detail auf den sportlichen Einsatz getrimmt.

Auch die Sitzpositionen sind immer weniger tourengeeignet. Sportliches Mountainbiken verabschiedet sich vom normalen Fahrradeinsatz. Wer „ein Rad für alle Fälle“ sucht, wird mit den meisten Mountainbike-Hardtails der aktuellen Generation weniger glücklich werden. Hier bieten sich vielmehr die sportlichen 28-Zoll-Crossräder an.

Die Räder im Test:

Bulls Copperhead 3 Karl-Platt-Edition, http://www.bulls.de

Cube LTD Pro, http://www.cube.eu

Focus Black Forest 4.0, http://www.focus-bikes.com

Merida Matts TFS XT-Edition, http://www.merida-bikes.com

Specialized Rockhopper Pro, http://www.specialized.com

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