Das leistet die 14-Gang-Nabe in Praxis und Labor

Jochen Donner

 · 24.08.2010

Das leistet die 14-Gang-Nabe in Praxis und LaborFoto: Jan Greune

14 Jahre – 14 Gänge: Was mit einer ersten Ankündigung auf der Kölner IFMA 1996 begann, weckte die gespannte Aufmerksamkeit der ganzen Fahrrad-Branche.

Mit einem Paukenschlag platzte „die Rohloff“ 1996 als 14-Gang-Schaltnabe mit sportlichem Anspruch auf den Markt. Schnell markierte sie die Spitze der Fahrradtechnik – und tut das bis heute.

14 Jahre und über 120.000 Exemplare später, hat das glitzernde Wunderwerk kaum an Faszination verloren. Noch immer sind Wartungsarmut, Pflegeleichtigkeit und Funktion weder übertroffen noch gefährdet. Sechsstellige Kilometerzahlen sind mittlerweile auf Exemplare der ersten Produktionsserien aufgelaufen.

Über Wohl und Wehe des Getriebeaggregats entscheidet seine sorgfältige Integration ins Fahrrad. So muss zwingend ein Mechanismus zur Variation der Kettenspannung vorhanden sein. Ob das schräge Achsschlitze, ein Kettenspanner oder ein Exzenter–Tretlager sind, ist weniger wichtig. Aber der Wirkungsgrad von 95 bis 98 Prozent, je nach eingelegtem Gang, ist auch von der korrekten Spannung des Gliederstrangs abhängig. Hier gilt: Die Kette darf ein bis eineinhalb Zentimeter von der Geraden zwischen Ritzel und Kettenblatt aus eingedrückt werden können. Auch für den noch jungen Gates-Carbonriemen hat sich die Rohloff fein gemacht.

Die Rohloff-Räder im Test:

Cannondale Tesoro Rohloff, http://www.cannondale.com

Idworx Off Rohler, http://www.idworx-bikes.de

Kalkhoff Endeavour, http://www.kalkhoff-bikes.de

KTM Alp Challenge 14 R, http://www.ktm-bikes.at

Sinus Nevada Travel Ed., http://www.sinus-fahrrad.de

Stevens Sovereign Lite R14, http://www.stevensbikes.de

Tout Terrain Via Veneto, http://www.tout-terrain.de

Utopia Speedster, http://www.utopia-velo.de

Koga Signature KS-TR 28 (29er), http://www.koga.com

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