GPS Computer Navic 400 von CicloFoto: Hersteller

GPS Computer Navic 400 von Ciclo

Patrick Kunkel

 5/21/2021, Lesezeit: 2 Minuten

Großes Display, kleiner Preis. Die unkomplizierte Bedienung, die spielend leichte Navigation und der günstige Preis sind die großen Stärken des Navic 400.

Einfache Montage des Navic 400

Auf Tour schlägt sich das Navic 400* richtig gut. Das 185 Gramm leichte Gerät lässt sich unkompliziert am Lenker und dank des Bajonett-Halters direkt im Blickfeld montieren – leider aber nicht mittig auf dem Vorbau. Die Ablesbarkeit schmeichelt dank des 4 Zoll großen Displays den Augen, die Kartendarstellung ist sehr übersichtlich. Nur bei direkter Sonneneinstrahlung nützt das nicht mehr viel, denn dann ist kaum noch etwas zu erkennen, außer man beschattet das Display mit dem eigenen Körper.

Der GPS-Empfang zeigte sich unterwegs auch in schwierigem, bergigen Gelände mit engen Schluchten stets zuverlässig. Die Trackaufzeichnung lässt sich unkomplizert über einen der fünf Bedienknöpfe starten (und stoppen), vergisst man dies, wird man beim Start automatisch darauf hingewiesen. Leider ist der Kartenaufbau zuweilen sehr langsam, unterwegs ist das aber in den meisten Situationen nicht aufgefallen.

Intuitive Navigation

Die von Hersteller Ciclo als intuitiv angepriesene Navigation ist: genau das – intuitiv. Zieleingabe und Routenführung funktionieren gut, ebenso die Navigation entlang importierter Tracks. Ein nettes Feature ist die „Tourenvorschlag-Funktion“: Einen Start- und Zielpunkt eingeben, und das Navic 400 errechnet die Route. Ob das auch die schönste ist? Man kann vor der Berechnung jedenfalls detailliert einstellen, ob man nun über Radwege geführt werden möchte, Verkehr lieber meiden will oder starkes Gefälle verwenden mag – so, wie man das vom Auto kennt. Wie bei Autonavis auch, lässt sich beim Navic 400 eine Nachhause-Funktion aktivieren.

Die Knöpfe sind gut zu bedienen, auch mit dicken Handschuhen, was an kalten Tagen ungemein vorteilhaft ist. Eigene Tracks kann man am PC problemlos aufspielen. Alles in allem: Ein angenehm auf‘s Wesentliche reduziertes Gerät, das macht, was es verspricht. Und damit ein guter Begleiter für Tourenradler ist.

  • Plus: Preis, großes Display, einfache Bedienung; smarten Navi-Funktionen; Kartenmaterial integriert
  • Minus:In der Sonne schwer ablesbar, langsamer Kartenaufbau
  • Preis: 229,- Euro >> z.B. bei Amazon erhältlich*

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