Dehydration

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Unter Dehydratation versteht man die starke Abnahme der Körperflüssigkeit ohne entsprechende Flüssigkeitszufuhr. Der oft synonym verwendete Begriff „Dehydrierung“ ist falsch, da dies lediglich den Entzug von Wasserstoff benennt.

Grundsätzlich unterscheidet man drei Arten: Bei der isotonen Dehydratation verliert der Körper Wasser und Salz in gleichem Maße. Bei der hypertonen Dehydratation verliert man Wasser ohne entsprechenden Salzverlust, beispielsweise bei Fieber oder Erbrechen. Bei Sportlern spielt vor allem die dritte Variante, die hypotone Dehydratation eine Rolle. Durch Schwitzen wird im Verhältnis zum Wasserverlust zu viel Salz ausgeschieden. Bereits ein Wasserverlust von zwei bis drei Prozent des Körpergewichts beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit deutlich. Daher ist es wichtig, frühzeitig, regelmäßig und ausreichend zu trinken. Reines Wasser ist dafür weniger geeignet als ein ausgewogenes Sportgetränk, denn es wird vom Körper knapp dreimal langsamer resorbiert. Um eine möglichst schnelle Wasseraufnahme bei ausreichender Energieversorgung zu erreichen, haben sich Getränke mit einem Kohlenhydratgehalt von 60 bis 80 Gramm pro Liter und einem Natriumgehalt von 200 bis 300 Milligramm pro Liter bewährt.

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