Glykogen

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Der Mensch deckt seinen Energiebedarf beim Sport grundsätzlich auf drei Arten: Durch die kurzfristig verfügbaren energiereichen Phosphate ATP und Kreatinphosphat, durch die Kohlenhydratvorräte des Körpers und durch seine Fettreserven.

Kohlenhydrate sind im menschlichen Körper in Form von Glykogen, der Speicherform des Einfachzuckers Glucose (Traubenzucker), eingelagert. Glykogenspeicher sind die Leber und die Muskulatur, wobei Untrainierten circa 80 Gramm Leber- und 350 Gramm Muskelglykogen zur Verfügung stehen. Sportler können diese Menge durch Training und kohlenhydratreiche Ernährung mehr als verdoppeln. Bei intensiver Belastung liefern die Glykogenspeicher Energie für etwa eineinhalb Stunden. Die Erschöpfung der Glykogenspeicher geht unweigerlich mit einem Leistungsabfall einher, was sich unter anderem durch die besondere Bedeutung des Glykogens für die Versorgung des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark) erklärt. Dieser Abfall des Blutzuckerspiegels, der so genannte Hungerast, kann durch Training des eigenen Fettstoffwechsels vermieden werden.

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