Isometrisches Krafttraining

  • Trekkingbike

Beim isometrischen Krafttraining wird ein Muskel oder eine Muskelgruppe kontrahiert, ohne dass es zu einer Bewegung im dazugehörigen Gelenk kommt. Mit dieser Trainingsform lassen sich bestimmte Muskelgruppen sehr spezifisch trainieren, da der Trainingseffekt jeweils nur in Kontraktionsrichtung erfolgt. Daher ist das isometrische Krafttraining besonders geeignet, um eine gezielte Anpassung eines bestimmten Muskels oder einer bestimmten Muskelgruppe zu erreichen.

Auf diese Weise lassen sich muskuläre Dysbalancen, also ein Ungleichgewicht zwischen dem Agonisten und Antagonisten – beispielsweise dem Bizeps und dem Trizeps, sehr effektiv beseitigen. Die besten Resultate werden bei einer maximalen oder submaximalen Muskelkontraktion von 5 bis etwa 20 Sekunden erreicht. Im Radsport ist ein isometrisches Krafttraining sinnvoll, um eventuelle muskuläre Dysbalancen zu korrigieren und um die Rumpfmuskulatur zu trainieren, welche die Haltearbeit auf dem Rad leisten muss.

Für ein gezieltes isometrisches Krafttraining bieten sich im Radsport besonders die Wintermonate an – so wird die Rumpfmuskulatur auf die im Frühjahr anstehenden Belastungen optimal vorbereitet.

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