Superkompensation Superkompensation Superkompensation

Superkompensation

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Auf „Superkompensation“ basiert eigentlich jeder Trainingsfortschritt. Ins Deutsche übertragen müsste der Begriff in etwa „Überausgleich“ heißen, was meint: Der Trainingsreiz bringt die Systeme des Körpers zunächst aus dem Gleichgewicht. Innerhalb eines bestimmten Zeitraums nach dem Sport gleicht er die Belastungsfolgen wieder aus und füllt die Energiespeicher wieder auf – und das, über das vorherige Maß hinaus, um für die nächste Belastung besser gerüstet zu sein. Das gilt auch für die Muskulatur. Wird der nächste Trainingsreiz aber zu früh gesetzt und trifft auf noch nicht erholte Muskeln, Sehnen und Gelenke, kann die Leistung abnehmen. Man spricht dann von einem Übertrainingszustand des Sportlers.

Zweck und Ziel jeder Trainingssteuerung ist es deshalb, die neue Belastung erst dann zu setzen, wenn der Körper die Superkompensation vollzogen hat. Die Leistungssteigerung ist dann am größten, wenn der Sportler innerhalb der Superkompensationsphase (siehe Bild) wieder trainiert.

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