Radfahren in der Nahe-Region

Gut vernetzt über den Nahe-Radweg

Das Naheland ist mit seinen gut ausgebauten Radwegen und Anbindungen an überregionale Radwege eine ideale Radregion. Die Hauptachse bildet der Nahe-Radweg. Von ihm aus führen Radwegeanbindungen an den Rhein, nach Rheinhessen, in die Pfalz, ins Saarland und in den Hunsrück.

Barbara Merz-Weigandt am 01.09.2016
Naheland Touristik /Peter Bender

Fotostrecke: Radfahren im Naheland

Harte Kontraste, sanfte Hügel und schroffe Felsen geben der Nahe-Region zwischen Bingen am Rhein und dem saarländischen Bostalsee ein unverwechselbares Gesicht. Es ist nur ein kurzer Weg von den fruchtbar mediterranen Weinhängen des Weinlandes an der Nahe bis zu den einzigartigen waldreichen Höhen des Hunsrücks.

An überregionalen Radwegeverbindungen sind der Glan-Blies-Radweg und der Nahe-Hunsrück-Mosel Radweg hervorzuheben. Eine Flusstour mit französischem Flair erleben die Radler auf dem 127 km langen Glan-Blies-Radweg, durch wunderschöne Flusslandschaften von Saargemünd/Lothringen, die Blies flussaufwärts und am Glan entlang bis zu dessen Mündung bei Staudernheim in die Nahe.

Alle Trekkingbike-Infos zum Glan-Blies-Radweg finden Sie hier

Die Trekkingbike-Infos zum Saar-Nahe-Höhenradweg finden Sie hier


Der Nahe-Hunsrück-Mosel Radweg stellt die Verbindung zwischen Mosel und Nahe her. Vorbei am mittelalterlichen Herrstein und über die Hunsrückhöhen geht es steil hinab ins Moseltal.

Regionale Radwegeverbindungen

Verdichtet wird das Radwegenetz in der Nahe-Urlaubsregion beispielsweise durch den Kleinbahn-Rundweg-Ellerbachtal-Gräfenbachtal, die Lützelsoon-Radroute und den Burgen-Radweg.
Rund um den Nationalpark Hunsrück-Hochwald entsteht derzeit ein dichtes Radwegenetz.

Nahe-Radweg

Der der gut beschilderte Nahe-Radweg führt auf 128 Kilometer von der Nahequelle am Bostalsee bis zur Mündung bei Bingen am Rhein. Vom Bostalsee aus verläuft die Radroute über 50 Kilometer bis zur Edelsteinmetropole Idar-Oberstein in einigen Schleifen entfernt von der Nahe mit kurzen, aber steilen Anstiegen. Dieser Abschnitt eignet sich gut für sportliche Radler. 
Ab Idar-Oberstein wandelt sich der Weg in eine familienfreundliche Flusstaltour durch das Nahetal. Gemütlich geht es vorbei an Kirn mit der Kyrburg und dem hübschen Marktplatz in die Felkekurstadt Bad Sobernheim mit Freilichtmuseum und Barfußpfad.

Der Radweg streift die Draisinenausleihstation bei Staudernheim und hoch über dem Radweg die Klosterruine Disibodenberg – über 40 Jahre Wirkungsstätte der heiligen Hildegard von Bingen. Nun geht es weiter durch das bekannte Weinbaugebiet Nahe mit seinen erlesenen Lagen.

Die Trekkingbike-Infos zum Nahe-Radweg finden Sie hier

Die letzte Etappe ist ab der Felkekurstadt mit ihren 46 Kilometern ebenfalls familienfreundlich. Nach kurzem Anstieg zur ehemaligen Weinbaudomäne bei Niederhausen belohnt ein Blick ins herrliche Nahetal.

Ab Niederhausen wird bequem auf einer ehemaligen Bahntrasse am imposanten Rotenfels, der höchsten Steilwand zwischen den Alpen und Skandinavien vorbei bis nach Bad Münster am Stein-Ebernburg geradelt. Das herrliche Salinental ist die letzte Station vor Bad Kreuznach. Die Kurstadt ist bekannt für die historischen Brückenhäuser, das Bäderhaus und das Thermalbad. Bis nach Bingen an den Rhein rollt es sich durch die flache Nahe-Landschaft wie von selbst.


Weitere Infos: Naheland-Touristik GmbH, Bahnhofstr. 37, D - 55606 Kirn,
Tel.+49 (0)6752-13 76 20; www.naheland.net
 

Barbara Merz-Weigandt am 01.09.2016

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