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Advertorial: Radfahren in Sachsen

Entlang der Freiberger Mulde zum Sauensäger

Entspannt und naturnah radelt es sich an der Freiberger Mulde. Der Weg aus dem Tal heraus mag zwar etwas beschwerlich sein, aber es wartet eine lohnende Überraschung. Beschaulich geht es zu im Muldental rund um Rechenberg-Bienenmühle.

Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen am 25.04.2019
Freiberger Mulde
Joachim Zeller

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Hier hat sich das Erzgebirge all jene Ruhe bewahrt, die der Städter zwischen Berg und Tal sucht. Hier lädt er sein Fahrrad vom Autodach und rollt in den perfekten Tag auf dem Sattel. Der beginnt gemütlich: Neben dem Lauf der Freiberger Mulde schlängelt sich die Route entlang der schmalen Talstraße, die so wenig befahren ist, dass sie zugleich als Abschnitt des Mulderadwegs dient. Zu beiden Seiten der Straße regiert die Natur und der Wechsel von schattigen Waldstücken und grünen Auen sorgt für gerade so viel unaufgeregte Abwechslung, dass es beim Radeln nicht langweilig wird. Bis zum Ortseingang von Mulda dauert diese Aufwärmphase – dann muss man sich entscheiden. Entweder sofort mit ordentlich Wadeneinsatz auf den Höhenzug links des Flusses hinauf. Oder ein bisschen später. In letzterem Falle bliebe noch Gelegenheit für einen Kulturstopp im nahen Helbigsdorf.

Unweit der Quelle der Freiberger Mulde liegen idyllische Abschnitte.

Dort nämlich wartet auf die Besucher der mittelalterlichen Pfarrkirche ein echter Schatz: ein Originalinstrument des berühmten sächsischen Orgelbauers Gottfried Silbermann. Das stammt aus dem Jahr 1728 und ist auch heute noch zu hören. Sehenswert ist auch die Kirche selbst, denn ihre barocke Innengestaltung stammt ebenfalls aus der Zeit Silbermanns.

Mulderadweg


Auf dem Holzweg

Doch spätestens nach dem Kirchenrundgang heißt es: Adieu Muldental! Für ein paar Kilometerchen sind jetzt Schenkelpower oder Akkukraft gefragt. Blockhausen heißt das nächste Ziel und dürfte nicht nur geografisch zu den Höhepunkten dieser kleinen Erzgebirgsrunde zählen. Dass dafür ein paar Schweißtropfen gut investiert sind, erkennt man schon bei der Anfahrt durch den Wald. Zuerst sind es nur einzelne Holzskulpturen, aber schon ein paar Meter weiter ist man mittendrin in Blockhausen.

Kunstwerk des „Sauensägers“

Zwar weiß jedes Kind, was ein Blockhaus ist. Doch mit Blockhausen hat Andreas Martin die Idee der einfachen Holzhütte in der Wildnis zu einem ganz besonderen Dorf ausgebaut. Als "Sauensäger" war Martin schon lange in der Region bekannt für seine Kreationen: kettensägengeschnitzte Wildschweine. Über Jahre war er mit seinem ausgefallenen Hobby international unterwegs und brachte es sogar zum Europameister im Kettensägenschnitzen. Seit 2004 veranstaltet er nun selbst jedes Jahr zu Pfingsten mit dem "Huskycup" einen Wettbewerb in Blockhausen. Und seitdem wächst der Skulpturenpark am Waldrand ständig um neue Kunstwerke der weltbesten Motorschnitzer an.

Als „Sauensäger“ war Martin schon lange in der Region bekannt für seine Kreationen: kettensägengeschnitzte Wildschweine.

Daneben ist Blockhausen aber auch ein uriger Rastplatz für Wanderer und Radfahrer, die sich zwischen April und Oktober bei Wanderwetter am Imbiss stärken können. Ein heißer Tipp – im wahrsten Sinn des Wortes – ist übrigens die Wildbratwurst.

Mulderadweg

Nach dieser Stärkung für Leib und Gemüt kann es gemächlich auf den Rückweg in Richtung Muldental gehen. Der führt durch Dorfchemnitz und Clausnitz, danach noch ein wenig über die Höhen in Richtung Steinkuppe. Übrigens über eine wunderbar ausgebaute Fahrradtrasse mitten durch den Wald. Wenn sich der Tann lichtet, ist die Radeltour im oberen Ortsteil von Rechenberg-Bienenmühle schon fast vorüber. Ganz Eilige können sich die steile Bergstraße zum Startpunkt hinabstürzen. Alle anderen genießen den kleinen Umweg durch den Wald am Teichhaus vorbei. Der führt dann noch ein paar sehr lauschige Kilometer durchs Tal und am Ökobad Rechenberg vorbei. Vielleicht tut ja eine Ab­kühlung nach gut 40 Kilometern gut …

Informationen

Mulderadweg
Drei Routen, zwei Quellen, ein Ziel
• Vereinigte Mulde: 121,7 km Sermuth–Dessau
• Zwickauer Mulde: 156,3 km Schöneck–Sermuth
• Freiberger Mulde: 120,8 km Moldava–Sermuth
www.mulderadweg.de

Unterkunftsempfehlung
• Ferienhaus am Fährhaus Gruna, Laußig (Bett+Bike) www.faehrhaus-gruna.de
• Europa-Jugendherberge Schloss Colditz (Bett+Bike) www.schloss-colditz.de
• Hotel Döbelner Hof, Döbeln www.doebelner-hof.com

Sehenswert
Vereinigte Mulde:
• Pegelturm an der Goitzsche
• Klosterruine Nimbschen bei Grimma

Zwickauer Mulde:
• Blauenthaler Wasserfall
• Schloss Rochlitz

Freiberger Mulde:
• Sächsisches Brauereimuseum
• Bergbaustollen Besucherbergwerk Freiberg

Einkehr unterwegs
• Restaurant im Hotel "Zur Schiffsmühle", Grimma
• "Blümchen Café" am Schloss Rochlitz
• Schwanenschlösschen in Freiberg

Aktiv & Vital
• HEIDE SPA, Bad Düben
• Rubiconpark Dübener Heide – Outdoorerlebnisse in Doberschütz
• Badegärten Eibenstock
• Bikewelt Schöneck

Besondere Tipps an der Freiberger Mulde
• Führung und Bierprobe im Sächsischen Brauereimuseum Rechenberg
• Silberbergwerk "Reiche Zeche" Freiberg
• Schloss Freudenstein mit terra mineralia in Freiberg
• Schloss Nossen
• Pferdebahnmuseum Döbeln
• Burg Mildenstein in Leisnig

Literatur/Karten
bikeline Radtourenbuch – Mulde-Radweg vom Erzgebirge nach Dessau
Aktuelle Routenführung www.mulderadweg.de

Ihr Experte für Fahrrad- und weitere Informationen
Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
Augustusplatz 9, 04109 Leipzig
Telefon +49 (0)341 7104 373
mulderadweg@ltm-leipzig.de
www.mulderadweg.de
 

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