Radfahren auf Spuren der Impressionisten Radfahren auf Spuren der Impressionisten Radfahren auf Spuren der Impressionisten

Radreise Normandie

Radfahren auf Spuren der Impressionisten

  • Klaus Tödt-Rübel

Die Alabasterküste in der Normandie und ihr Hinterland inspirierte die Impressionisten zu ihren berühmten Bildern. Velofahrer finden heute ihr Glück auf einsamen Landstraßen und Radwegen

Das kleine Dorf Giverny, in der Nähe von Vernon auf halber Strecke zwischen Paris und Rouen gelegen, hat etwa 500 Einwohner. Hier beginnt unsere „Gartenschau“-Radtour mit dem Besuch des Gartens, den der Maler Claude Monet Ende des 19. Jahrhunderts anlegte.

Mittlerweile sind das Haus und der Garten ein Touristenmagnet, der jährlich mehr als 700.000 Besucher aus aller Welt anzieht, durchschnittlich etwa 3.500 Besucher pro Tag. Im Garten, wir ahnen es angesichts der Warteschlange vor der Kasse, ist man nicht allein. Wir schieben uns

in der Menge über die berühmte japanische Brücke am Seerosenteich, drängen uns auf den schmalen Wegen zwischen den Beeten mit ihren bunten Blumen. Weniger Touristen – das bekäme der Atmosphäre gut, die diesen charmanten Ort zur unerschöpflichen Inspiration für Claude Monet machte.

Auf einer ehemaligen Bahnlinie, auf schmalen Landstraßen zuckeln wir durch sanft gewellte Landschaften, vorbei an Wiesen und Feldern, wo der Mohn blüht wie zu Monets Zeiten. Kurz vor Dieppe verlassen wir den Radweg und fahren hinauf zum Château de Miromesnil. Uns lockt der „potager“, der Küchengarten neben dem prächtigen Schloss. Eine ungewöhnliche Anlage: Schützend umgeben von hohen Backsteinmauern, die für ein Mikroklima sorgen, gedeihen hier Obstbäume, allerlei Gemüse in langen Beeten, begrenzt von liebevoll angelegten Blumenrabatten und gepflegten Rasenstreifen...

Den kompletten Reisebericht zur Radreise durch die Normandie mit allen Reise-Infos können Sie unter dem Artikel als PDF herunterladen. Der Artikel kostet 1,99 Euro.

Radreise Normandie

13 Bilder

Die MYBIKE-Route

Unsere Route – Start in Vernon – ist grob strukturiert durch eine Handvoll bekannter Gärten. Auf kleinen Landstraßen und der „Avenue Verte“ (London–Paris), einer zum Radweg umgebauten Bahntrasse, gelangen wir in die Hafenstadt Dieppe. Mal näher, mal ferner der spektakulären Alabasterküste folgend, erreichen wir den Fischereihafen Fécamp, dann Étretat mit seinen atemberaubenden Klippen. Bei Le Havre überqueren wir auf dem „Pont de Normandie“ die Seine. Einige Seine-Biegungen aufwärts erwartet uns Rouen, die Hauptstadt der Normandie. Dem Flüsschen Eure folgend, kehren wir nach Vernon zurück. Die Route ist größtenteils ausgeschildert, allerdings hier und da „irreführend“. Ein Navi an Bord kann nicht schaden ...

GPS-Daten

Die GPS-Daten zum Nachfahren der Normandie-Tour erhalten Sie kostenlos unter diesem Link   oder finden ihn in der MYBIKE Collection auf komoot mit Details zu den einzelnen Etappen und Höhenprofilen


Die Reisereportage „Wie gemalt – eine Radreise auf Spuren der Impressionisten“ stand in MYBIKE-Ausgabe 1/2020.

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