Mit dem E-Bike auf der Seidenstraße – Teil 1

Mit dem E-Bike nach China

  • pd-f
  • Thomas Geisler

Am 5. Juli 2018 startete die Schweizerin Andrea Freiermuth zu einer großen Fahrradtour. Als weltweit erste Frau will sie mit einem E-Bike von Zürich bis nach China fahren. Nach sieben Wochen und über 3.000 Kilometern stand in den letzten Tagen der erste größere Stopp in Istanbul an.

Mit dem pressedienst-fahrrad sprach Andrea über ihre ersten Eindrücke und Erlebnisse auf der europäischen Teilstrecke ihrer Reise. Teil 1 einer geplanten dreiteiligen Kurzinterview-Reihe.


pd-f: Hallo Andrea, das europäische Teilstück deiner Reise ist geschafft. Zeit für ein erstes kleines Resümee. Welche Erfahrungen konntest du bislang sammeln? Wie haben die Leute auf dich reagiert?


Andrea Freiermuth: „Das E-Bike ist ein einfacher Türöffner. Man kommt verschwitzt und staubig in einem Ort an und wird gleich in ein Gespräch verwickelt. Das ist schön. Viele Leute an der Straße bemerken auf den ersten Blick gar nicht, dass ich mit einem Elektro-Velo unterwegs bin. Wenn sie es realisieren, wird mein Rad richtig bestaunt und ich muss unterschiedliche Fragen zu Reichweite und Technik beantworten. Das macht Spaß und zeigt mir die wachsende Bedeutung des E-Bikes in der Mobilitätskette. Ich selbst bin vom E-Bike-Fahren sehr angetan. Ich hatte von Zürich bis Istanbul einen Mitfahrer, der mit einem konventionellen Trekkingrad unterwegs war, dafür aber durchtrainierter und wesentlicher fitter ist als ich. Dank meiner Elektrounterstützung konnte ich problemlos mit ihm mithalten. Im Durchschnitt sind wir so täglich rund 80 Kilometer gefahren. Unsere Königsetappe in den italienischen Alpen führte über 102 Kilometer und 2.686 Höhenmeter. Weniger bergig, aber weiter war eine Etappe von rund 200 Kilometern in Bulgarien. Mit einem Tourenrad hätte ich das nie geschafft. Ich würde auch gar nicht die Reisegeschwindigkeit erhöhen wollen, obwohl es dank des Motors sicherlich machbar wäre. Aber dann bleiben die Erlebnisse mit Natur und Menschen auf der Strecke. Besonders lustig sind für mich die Begegnungen mit anderen Radfahrern. Im Spaß werde ich von den Radreisenden schon mal als Betrügerin bezeichnet. Ein junger Radfahrer aus Bern meinte zu mir: ‚E-Bikes sind doch nur etwas für ältere Leute. Bei jüngeren wirkt das lächerlich‘. Ich bin mir jetzt nicht sicher: Bin ich alt oder lächerlich? Auf jeden Fall habe ich die Alpen auf wunderschönen Passrouten überquert, während der Jungspund sich für die einfache Variante durch das Tal entschied.“

Das E-Bike der Wahl: Flyer Upstreet 5


pd-f: Wie macht das Material bislang mit? Was begeistert dich, wovon bist du enttäuscht?

Freiermuth: „Bisher blieb ich von Pannen und Defekten verschont. Der E-Antrieb macht keine Probleme und ich bin zum ersten Mal mit einem Riemenantrieb unterwegs, der einwandfrei funktioniert. Zwar quietscht das Gummi manchmal, aber ich habe gelernt, dass ich den Riemen nicht zu schmieren brauche (lacht). Ein bisschen Bammel vor der Weiterreise habe ich aber schon. Ich kann nur Bremsbeläge wechseln und Reifen flicken. Für weitere Reparaturen habe ich einen Crash-Kurs bei Flyer erhalten. Das habe ich alles gefilmt und kann im Notfall auf meinem Laptop darauf zurückgreifen. Denn Fahrrad-Shops, die sich mit E-Bikes auskennen, werden im weiteren Verlauf schwer zu finden sein. Bei größeren Defekten muss ich darauf hoffen, dass ich Ersatzteile zugeschickt bekomme. Enttäuscht an meinem Hightech-Pony hat mich bisher eigentlich nichts. Aber was ich persönlich optimieren würde, wäre die Navigation: Das Flyer lässt sich mit Komoot koppeln. Eigentlich super, aber das Display gibt dann leider nur Infos wie: ‚Pfeil rechts, 200 Meter‘. Ich orientiere mich aber gerne visuell und bevorzuge die Kartennavigation. Darum habe ich zusätzlich noch ein Navigationsgerät auf den Lenker gesteckt.“

Willkommen in Griechenland



pd-f: Hattest du Probleme, an Strom für den Akku zu kommen?


Freiermuth: „Zu Beginn der Reise hatte ich schon meine Bedenken, gerade weil wir in der Schweiz ja eine eigene Steckernorm haben. Aber meine beiden Ladegeräte sind zweipolig, darum brauche ich sicher bis in den Iran nicht mal einen Adapter. Einzig mein Computer hat einen dreipoligen Stecker und benötigt überall einen entsprechenden Aufsatz. Gefehlt hat mir allerdings der blaue CEE-Stecker für das Aufladen auf Campingplätzen. Ich habe meine Akkus dann entweder bei einem Nachbarn oder an der Rezeption des Campingplatzes abgegeben. Bei der Planung der Tagesroute spielt die Reichweite eigentlich keine Rolle. Ich habe zwei Akkus mit je 600 Kilowattstunden dabei. Das reicht garantiert für mehr als 100 Kilometer und 2.000 Höhenmeter. Aber ich behalte den Akku-Stand schon immer im Auge und wähle den Unterstützungsmodus entsprechend. Meist aus Ehrgeiz, weil ich die Batterie im Verlauf des Tages nicht wechseln möchte, und so schaue, dass ich mit einer über die Runden komme. Ich musste übrigens tagsüber bloß einmal nachladen, bei unserer 200-Kilometer-Etappe.
Das ließ sich aber super mit einer Dönerpause verbinden. Und einmal haben wir wild campiert und hatten folglich keine Steckdose in der Nähe. Das ist übrigens das Hauptproblem, warum sich das E-Bike bei Weltreisen noch nicht durchgesetzt hat: Viele Langzeitreisende sind mit kleinem Budget unterwegs, können sich nicht regelmäßig eine Übernachtung mit Stromanschluss leisten und sehen das E-Bike daher nicht als den optimalen Reisebegleiter. Ich habe auch überlegt, eine Solaranlage zum Aufladen mitzunehmen, aber ein bekannter E-Bike-Reisender hat mir davon abgeraten. Ich bin gespannt, wie die Reise weiter geht und wie sich die Infrastruktur in den kommenden Ländern darstellen wird.“


Ausblick
Andrea startet aktuell zu ihrer zweiten großen Etappe über die Türkei, Armenien, den Iran und Turkmenistan nach Tadschikistan. Eine Reise, auf der sie mit Gefahren und Hindernissen rechnet. Im Iran arbeiten religiösen Kräfte an einem Radfahrverbot für Frauen. In Tadschikistan fielen im Juli vier Radreisende auf einer Passstraße einem vermeintlichen IS- Terroranschlag zum Opfer. Der pressedienst-fahrrad plant, das zweite Kurzinterview bei Andreas längerem Winterstopp in ca. vier Monaten in Tadschikistan zu führen.

Schlagwörter: China E-bike Radreise Seidenstrasse


Die gesamte Digital-Ausgabe 6/2018 können Sie in der MYBIKE-App (iTunes und Google Play) lesen oder die Print-Ausgabe im Shop nachbestellen – solange der Vorrat reicht:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
  • Tourplaner Deutsche Geschichte: Radweg Deutsche Einheit
    Radreise von der Ex zur Neuen

    Deutsche Geschichte satt auf rund 1.100 Kilometern heißt es auf diesem noch recht jungen Radfernweg. Der Radweg Deutsche Einheit ist seit 2016 ein Symbol für die Wiedervereinigung und führt durch ­sieben Bundesländer von Bonn nach Berlin

  • Radreise in Istrien
    Schlemmerreise

    Reiseautor Sven Bremer hat sich getraut. Auf seiner Istrien-Reise hat er auch den neuen Parenzana-Radweg befahren. Seine Erkenntnis: Wenn das Gerumpel über die Schotterwege vorbei ist, dann rollt es sich umso schöner auf erstklassigem Asphalt Richtung Mittelmeer.

  • Reise: Holland/Zeeland
    240 Rad-Kilometer durch Hollands südlichste Provinz

    Insel oder Festland, Meer oder See? Zeeland, Hollands südlichste Provinz, verwirrt mit endlosen Brücken seine Besucher. Und es betört sie mit Puppenstuben-Städtchen und dem rauen Charme seiner wilden Dünen voller Strandhafer.

  • Reise: Radpilgern auf dem Wolfgangweg
    Fahrrad-Pilgerreise auf den Spuren des Hl. Wolfgang

    Pilgern ist angesagt – heute genauso wie vor Jahrhunderten. Wer nicht zu Fuß gehen will, nimmt das Rad. Wem Santiago de Compostela, Varanasi oder Mekka zu weit entfernt sind, der wählt eine Pilgerroute direkt vor der Haustür. Zum Beispiel auf den Spuren des heiligen Wolfgang.

  • Test: Fazua-Antrieb
    Doppelstrategie: Fahrrad und E-Bike in einem

    Motorloses Fahrrad und Pedelec in einem, geht das? Der Evation-Antrieb des Münchner Start-up-Unternehmens Fazua macht mit einem Handgriff aus einem Fahrrad ein Pedelec – und umgekehrt

  • Tourplaner Dt. Geschichte: Friedensroute Münster-Osnabrück
    Radtour auf den Wegen der Friedensreiter

    Die Beendigung des Dreißigjährigen Krieges 1641 wurde in Münster und Osnabrück verhandelt. Nachrichten zwischen beiden Orten wurden durch die Friedensreiter ausgetauscht. Auf deren Spuren verläuft die Friedensroute von Münster nach Osnabrück (mit Ost- und Westkurs) auf ca. 200 Kilometern

  • Radreise Baltikum
    1000 Kilometer durch drei Länder

    Eesti, Latvija und Lietuva bieten spannende Kontraste: Einsame Ostseeküste, versteckte Seen und melancholische Weite – und „Rock around the clock“ in Riga.

  • Immer mehr Tagesausflüge
    Die Radreiseanalyse des ADFC 2018

    8.700 Bundesbürger wurden vom ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) in Zusammenarbeit mit Travelbike zu ihrem Fahrradfahrverhalten befragt – und das bereits zum 19. Mal.

  • Mobilität: Handling und sachgerechte Entsorgung des Akkus
    Akku am Ende – was nun?

    E-Bike-Akkus haben eine begrenzte Lebensdauer. Wir sagen, was Sie wissen sollten, wenn Ihre Batterie langsam schlappmacht – und geben Tipps, wie Akkus länger halten


  • Radreise durch Laos und Kambodscha
    Kaffeefahrt durch das Bolaven-Plateau in Laos

    Laos und Kambodscha sind bei Radfahrern aus aller Welt als exotisches Urlaubsziel beliebt. Täglich begegnet man dort Gleichgesinnten. Chefredakteur Tom Bierl berichtet über einen Radurlaub der eigenen Art.

  • Mit dem E-Bike auf der Seidenstraße – Teil 3
    Mit dem E-Bike nach China – das Fazit

    Knapp ein Jahr verbrachte Andrea Freiermuth auf dem E‑Bike und legte dabei über 16.000 Kilometer zurück. Die Schweizerin hatte den Traum, als erste Frau die legendäre Seidenstraße bis Peking per Elektrorad zu bewältigen. Ihr Ziel hat sie zwar nicht ganz erreicht, dennoch zieht sie ein positives Fazit.

  • Mit dem E-Bike auf der Seidenstraße – Teil 2
    Mit dem E-Bike nach China – Ankunft in Usbekistan

    Am 5. Juli startete Andrea Freiermuth in ihr großes Radabenteuer. Als eine der ersten Frauen befährt sie mit einem E-Bike die legendäre Seidenstraße von Zürich bis nach Peking. Nach dem europäischen Teilstück durchquerte sie in vier Monaten die Türkei, Georgien, Armenien, den Iran und Turkmenistan.

  • Mit dem E-Bike auf der Seidenstraße – Teil 1
    Mit dem E-Bike nach China

    Am 5. Juli 2018 startete die Schweizerin Andrea Freiermuth zu einer großen Fahrradtour. Als weltweit erste Frau will sie mit einem E-Bike von Zürich bis nach China fahren. Nach sieben Wochen und über 3.000 Kilometern stand in den letzten Tagen der erste größere Stopp in Istanbul an.

  • Radfahren in Kanada
    Québec – Ab in die Townships

    Ein dichtes Radwegnetz durchzieht die ostkanadische Provinz Québec auf 12.000 Kilometern. Die Routes Vertes verlaufen auf ehemaligen Bahntrassen, ruhigen Nebenstraßen und vielen in den vergangenen Jahren angelegten Radwegen. Auf diesen „grünen Wegen“ haben wir Stadt und Land bereist. Nachmachen lohnt sich!

  • Radreise USA
    Infos & Tipps für die Westküste USA

    Nadine Pahling und Alex Hüfner sind leidenschaftliche Radfahrer und immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen in Sachen Fortbewegung auf zwei Rädern. Hier ihre konkreten Reisetipps für den Westen der USA:

  • Bangkok-Saigon: 1500 Kilometer auf Schleichwegen
    Asien pur

    Nicht als Globetrotter, sondern als ganz normaler Radurlauber erlebte Chefredakteur Tom Bierl eine Tour von Bangkok nach Saigon. Hier sein Bericht über eine Radreise, die ohne GPS und digitale Karten so vor zehn Jahren noch nicht möglich gewesen wäre.

  • Fahrradreise: Nordthailand
    Exotisches Radlerland

    Wer im Winter einen Radurlaub machen möchte, hat in Europa wenig Auswahl. Zehn Flugstunden entfernt, wartet Thailand als exotisches Radlerland. Chefredakteur Tom Bierl berichtet über seine Tour durch den bergigen Norden.

  • Fahrradreise: Griechenland/Peloponnes
    Radreise auf der Halbinsel Mani

    Die Máni verzaubert. Eine Radreise durch die eigenwilligste und exotischste Kulturlandschaft Europas fordert und fördert alle Sinne.

  • Fahrradreise: Laos/Nordthailand
    Laos: Land der Radfahrer

    Glaubt man den Berichten vieler Globetrotter, dann ist Laos das gelobte Radlerland. Chefredakteur Tom Bierl nahm dies zum Anlass und strampelte im Urlaub 1700 Kilometer durch den Norden.

  • Radfahren in Neuseeland
    2500 Kilometer Fahrrad-Abenteuer

    2500 Kilometer Fahrrad-Abenteuer bietet der New Zealand Cycle Trail, der sich über Nord- und Südinsel erstreckt.

  • Radfahren in Kanada: Nova Scotia
    Hummerland

    In einer Stunde mit dem Velo von West-Berlin via Brooklyn nach Liverpool? In Nova Scotia geht das! Ortsnamen in Neu-Schottland verraten, woher die Vorfahren der Bewohner stammten. Und nicht alle kamen aus dem schottischen Hochland.

  • Radfahren in Tasmanien
    Radreise entlang der Ostküste Tasmaniens

    Chefredakteur Tom Bierl war mit seiner Frau im fernen Tasmanien auf Tour.

  • Traumtour: Tasmanien
    Am anderen Ende der Welt

    In 30 Tagen um die Welt. Tasmanien mit dem Rad ist beinahe ein Trip um den Globus. Chefredakteur Tom Bierl war vier Wochen mit Packtaschen unterwegs und berichtet von einem Fahrradparadies am anderen Ende der Welt.

  • Tea Time - Mit dem Rad unterwegs in Sri Lanka
    Mit Bike Adventure Tours in Sri Lanka

    Wer Ceylon hört, denkt zunächst an Tee und nicht ans Trekkingbike. Doch die tropische Insel überrascht Radfahrer mit zahllosen exotischen Erlebnissen. Vorausgesetzt, man kennt den Weg. Chefredakteur Tom Bierl buchte eine Individualreise mit dem Schweizer Veranstalter Bike Adventure Tours und erlebte das Land als Radfahrerparadies.

  • Philippinen
    Der Inseltrip als organisiertes Abenteuer

    Der Schweizer Veranstalter Bike Adventure Tours reist mit seinen Gästen bis ans Ende der Welt. Chefredakteur Tom Bierl begleitete eine Radlergruppe auf die Philippinen und erlebte einen paradiesischen Radurlaub bei 28 Grad.

  • Radreise Bali
    Vier Touren-Tipps auf der Insel der Götter

    Reisfelder wie Kunstwerke, malerische Hindu-Tempel, exotische Vulkanlandschaft – Bali ist eine tropische Trauminsel. Auch für Radreisende. Allerdings fordern Klima und bergige Topographie Kondition und gut gefüllte Trinkflaschen.

  • Unterwegs … auf der Seidenstraße
    Reise ins Nicht-Ich

    Eine Radtour auf der Seidenstraße ist eine Tour der Extreme. Trekkingbike-Leser Ernst Christen machte sich auf den Weg: knapp 17.000 Kilometer durch versengtes, wasserloses Land.

  • Israel
    Mit dem Rad durch die Negev-Wüste

    Wilde Wüstenlandschaft, tiefe Canyons und viel Bibel-Romantik – das Heilige Land bietet einen göttlichen Abenteuerspielplatz für Reiseradler, die ein nicht alltägliches Tourenrevier suchen.

  • Extra-Heft: Winterziele in Übersee
    Radfahren in fernen Ländern

    Radreisen in ferne Länder wollen gut geplant und vorbereitet sein.

  • Südaustralien
    1500 Radkilometer auf ehemaligen Bahnstrecken

    Südaustralien ist kein Radfahrer-Land. Trotzdem lässt sich dort ein herrlicher Radurlaub verbringen. Abseits der roten Sandpisten gibt es viele alte Bahnstrecken, die als komfortable Radwege reaktiviert wurden. Diese Wege führten Chefredakteur Tom Bierl durch Weinanbaugebiete und zu traumhaften Badestränden.

  • Lesotho
    Mit Rad und Zelt unterwegs im südlichen Afrika

    Kein Punkt liegt niedriger als 1000 Meter. Der höchste Berg misst 3482 Meter.

  • Urlaubsplaner Übersee: Süd-China
    Im Reich der Radler

    China ist viel zu gigantisch für nur eine Radreise. Der Spezialveranstalter China by Bike bietet alleine 13 verschiedene, ausführliche Touren durchs Reich der Mitte an. Und viele andere Reiseveranstalter entdecken nun auch China als Radreiseziel.

  • Urlaubsplaner Übersee: Thailand
    Klebreis und Kalkfelsen

    Radfahren in der thailändischen Provinz ist exotisch-gemütlich: nette kleine Dörfer, freundliche Menschen und meist leckeres Essen.

  • Urlaubsplaner Übersee: Neuseeland
    Naturwunder am Wegesrand

    Wer nach Neuseeland fliegt zum Fahrradfahren, der sollte sich Zeit nehmen. Schon alleine, weil die Anreise sehr lange dauert, und man erst einmal den Jetlag überwinden muss.

  • Urlaubsplaner Übersee: Vietnam
    Land der lächelnden Radler

    Vietnamesen sind wahre Fahrradtransportkünstler. Ganze Wohnungsumzüge oder Familienausflüge werden per Rikscha absolviert. Markthändler transportieren sogar ein ausgewachsenes Schwein auf dem Gepäckträger.

  • Urlaubsplaner Übersee: Hawaii
    Es gibt ein Bike auf Hawaii

    Bei Ankunft in Honolulu (Oahu) denkt kaum einer an schöne Raderlebnisse – eine gesichtslose amerikanische Großstadt mit viel Verkehr.

  • Urlaubsplaner Übersee: Tasmanien
    Tasmanien: Das grüne Eiland

    Die vielleicht schönste Radlerinsel der Welt. Erlebnisreiches Radfahren im Land des Granny-Smith-Apfels. Die Insel zeigt sich auch tatsächlich so grün wie sein Exportschlager.

  • Traumtour: Utah
    Tief im Westen

    Im Fahrradsattel durch den wilden Westen – davon träumt jeder, der gerne Rad fährt und der als Kind Karl May gelesen hat. Zwei TREKKINGBIKE-Mitarbeiter haben sich in den Canyons von Süd-Utah diesen Kindheitstraum verwirklicht.

  • Urlaubsplaner Übersee (TREKKINGBIKE 6/2005)
    Fern & sicher

    Radreisen in fernen Ländern sind alles andere als ein All-Inclusive-Urlaub. Selbst Teilnehmer einer Pauschalreise sollten sich mit den Gegebenheiten vertraut machen.

  • Zeitreise - Kuba, ein Land ohne Autos
    Ein Erfahrungsbericht aus einer anderen Welt

    „Planen, Planen, Planen“ – wer Kuba auf eigene Faust mit dem Rad erkunden möchte, muss nicht nur einige Brocken Spanisch sprechen. Die Vorbereitung zu Hause ist das Wichtigste überhaupt. Vor Ort sind viele Informationen nicht mehr verfügbar.

  • China und Vietnam
    Grenzüberschreitendes Abenteuer in Asien

    So paradox es klingen mag: Als Tourist auf dem Rad gilt der Gast in China und Vietnam als wunderlicher Exote. Doch mit keiner anderen Fortbewegung kommt man Land und Leuten so nahe wie beim täglichen Treten über Landstraßen – innerlich wie äußerlich.

  • Urlaubsplaner Übersee: Südafrika
    Wein, Wale und wilde Tiere

    Kapstadt und das Kap der Guten Hoffnung zählen zu den Traumzielen vieler Reisender.