Radtouren im Veneto mit Tourtipps und GPS-Daten

Die schönsten Radtouren im Veneto

Kunst, Kultur, Kulinarik – Venetien gilt zu Recht als die beliebteste Reiseregion in Italien. Das erfahren auch immer mehr Radreisende.

Armin Herb am 27.02.2013
Daniel Simon

Die berühmten Fernstrecken, wie der Etsch-Radweg, die Via Claudia Augusta und der Lange Weg der Dolomiten zählen längst zu den internationalen Radweg-Klassikern. Das Trekkingbike-Team entdeckte darüberhinaus noch hunderte von tollen Radkilometern zwischen den Dolomiten, dem Gardasee und der Adria.

Italien entdeckt das Trekkingbike, vorbildlich dabei ist die Regione del Veneto. Die positive Entwicklung der jüngsten Vergangenheit ist erfreulich: Es wurde viel Geld investiert in die Infrastruktur. Zum Beispiel entlang der Etsch und des Brenta entstanden neue, komfortable Radwege – kilometerlang, asphaltiert und ohne Autoverkehr.

Hier die besten Touren-Vorschläge:

Die Grande Tour del Veneto 305 km, 1380 Hm, mittel

Die Grande Tour del Veneto ist eine mittelschwere Fernroute mit unterschiedlichen Wegen: asphaltierte und nicht asphaltierte Radwege, verkehrsarme Dammwege, ruhige Nebenstraßen. Im Bereich der Stadtzentren von Padua, Vicenza, Bassano del Grappa, Treviso und Mestre ist mit etwas höherem Verkehraufkommen zu rechnen. Starke Steigungen gibt’s wenige, am ehesten noch in den Hügeln rund um Asolo. Die Gesamtstrecke empfiehlt sich für 5 bis 7 Tagesetappen.

Extra-Tour: Venezianische Inseln 40 km, leicht

Extra-Tour: Euganeische Hügel, 63 km, mittel

Extra-Tour: Gira Sile, 40 km, leicht

TB_018825_TREKKING_DOLOMIT.JPG

Vom Gardasee an die Adria, 346 km, 1640 Hm, mittel

Die Trekkingbike-Route vom Gardasee ins Po-Delta empfiehlt sich für 6 bis 7 Etappen, um auch genügend Zeit für die vielen Sehenswürdigkeiten am Wegesrand zu haben. Gefahren wird auf asphaltierten und nicht asphaltierten Radwegen, verkehrsarmen Dammwegen und meist verkehrsarmen Nebenstraßen. Wie so oft nimmt im Bereich großer Städte der Verkehr etwas zu. Die Strecken am Po und im Po-Delta können auch gut von Familien mit Kindern befahren werden.

Extra-Tour: Route am Meer, 260 km, leicht

Der lange Weg der Dolomiten, 200 km, 1400 Hm, mittel

Nur auf den ersten 20 Kilometern bis Cortina d’Ampezzo ist der Bahnradweg teilweise geschottert. Der Rest der Strecke verläuft überwiegend auf ruhigen asphaltierten Nebenstraßen und Radwegen. Es sind immer wieder kurze Anstiege zu bewältigen. Empfehlenswerte Etappen sind: Toblach - Calalzo (Tai di Cadore) 61 km/420 Höhenmeter; Calalzo - Belluno 46 km/240 Höhenmeter; Belluno - Feltre 38 km/280 Höhenmeter; Feltre - Bassano di Grappa 52 km/450 Höhenmeter.

Alternative: Belluno - Venedig

Kurz vor Belluno kann sich der Etappenfahrer entscheiden. Im Örtchen Ponte degli Alpi zweigt eine Streckenalternative in Richtung Venedig ab (138 km). Auf Nebenwegen geht es am idyllischen Badesee Lago di Santa Croce vorbei durchs Valle Lapisina. Hier herrscht auf der alten Staatsstraße kaum Verkehr. Dieser rauscht auf hohen Brücken über die Autobahn. Der Lago di Santa Croce oder Vittorio Veneto bieten sich hier als Etappenorte an. Weiter führt die Strecke dann durch die Hügel des Prosecco nach Conegliano und weiter bergab bis zum Flußufer des Piave. Ab hier lösen die ausgedehnten Felder Venetien die sanfte Hügellandschaft ab. Schnell ist das historische Zentrum von Treviso erreicht. Von dort sind es dannn nochmal knapp 50 Kilometer bis Mestre vor Venedig.

Extra-Tour: Valsugana 80 km, leicht



Im Radguide Veneto blättern
 

Downloads


(für Print-Jahresabonnenten kostenlos)
Armin Herb am 27.02.2013

Das könnte Sie auch interessieren