Rügen, Hiddensee und Boddenlandschaft - 7 Touren im Nordosten

Armin Herb

 · 12.10.2021

Rügen, Hiddensee und Boddenlandschaft - 7 Touren im NordostenFoto: Mauritius Images

Das Radrevier um Rügen ist vielseitig. Die traditionellen Ostseebäder faszinieren mit ihrer Architektur. Viel ursprüngliche Natur bietet der Nationalpark Boddenlandschaft.

1. Rügen-Rundweg

Die Länge dieser Mehrtagestour von knapp 280 Kilometern mag nicht verwundern, immerhin ist Rügen Deutschlands größte Insel. Dazu ein Tipp vorweg: Die große Runde lässt sich durch Querverbindungen auch in einige kleinere Schleifen aufteilen, ansonsten wird sie für fünf bis sechs Tagesetappen empfohlen. Der meist relativ ebene Rügen-Rundweg und seine Querverbindungen führen über alte Straßen, teilweise mit Kopfsteinpflaster, Rad- und Feldwege, alle in der Regel abseits der großen Verkehrswege.

  Der Leuchtturm am Kap Arkona zählt zu den Highlights der Rügen-Runde
Der Leuchtturm am Kap Arkona zählt zu den Highlights der Rügen-Runde

2. Klein, aber fein - Radtour auf der Insel Hiddensee

Eine wichtige Info vorneweg: Die Insel Hiddensee ist autofrei, Parkplätze gibt es nur für Fahrräder! Rügens ruhige, schmale Schwester erreicht man mit der Fähre von Schaprode. Die Bus-Linie 35 der VVR fährt ab Gingst und Bergen auf Rügen dorthin. Verfahren kann man sich auf Hiddensee nicht groß. Man muss sich nur entscheiden, wo man das Sightseeing ab dem Hafen Neuendorf beginnen möchte.

3. Fischland-Darß-Zingst-Rundweg

Nirgendwo ist die Ostsee-Landschaft natürlicher und beeindruckender als auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zwischen Meer und Bodden. Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft schützt dieses Wunderwerk der Natur, geprägt von feinsandigen Stränden auf der einen und hohen Schilfgürteln auf der anderen Seite. Wir starten unsere Mehrtagestour – empfohlen für vier Tagesetappen – in Ribnitz-Damgarten.

4. Rügens Westen und die Insel Ummanz

Unseren Radel-Achter beginnen wir im Dorf Gingst, das auch von mehreren Buslinien der VVR (Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen) angesteuert wird. In dieser Ecke Rügens erwarten uns keine großartigen Kulturdenkmäler, dafür viel unverfälschte Ostsee-Idylle mit kleinen Dörfern und Häfen. Von Gingst radeln wir via Volsvitz in Richtung Insel Um-manz, die über eine Brücke zu erreichen ist. Auf der Brücke gehört unbedingt ein Fotostopp dazu wegen des schönen Ausblicks auf den Focker Strom, den Hafen und die Fischkutter.

5. Ostseebäder, die Granitz und die Halbinsel Mönchgut

Los geht’s im Ostseebad Binz. Wer will, kann hier noch die historische Bäderarchitektur mit dem berühmten Kurhaus besichtigen. Danach tauchen wir ein ins Waldgebiet der Granitz, des Höhenrückens im Südosten, und radeln nach Sellin mit seiner sehenswerten Seebrücke. Von dort geht es nach Baabe und über die Strandpromenade mit Meerblick nach Göhren. Es folgen kleine Fischerdörfer auf der Halbinsel Mönchgut. Reetgedeckte Häuser und sanfte Hügel, umgeben von Bodden und Ostsee, prägen das Landschaftsbild.

  Eines von vielen traditionellen Seebädern an der Ostsee: Binz.
Eines von vielen traditionellen Seebädern an der Ostsee: Binz.

6. Die Kranich-Tour im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Eine Tour für sportliche Naturliebhaber. Sportlich, weil die Wegbeschaffenheit sehr unterschiedlich ist, d. h. man fährt auch auf Plattenwegen und unbefestigten Feld- und Waldwegen. Im Mittelpunkt steht der Kranich. Mehr als 50.000 Vögel wurden hier schon während der Vogelzugsaison gezählt. Im Herbst sind die Kraniche von September bis Anfang November anzutreffen, im Frühling im März. Wir starten unsere Natur-Runde im kleinen Ort Prohn Richtung Norden nach Klausdorf. Im dortigen Tourismusbüro warten nützliche Informationen für Kranichfreunde.

7. Rund um Putbus

Unsere Tagestour ab Putbus windet sich vom sehenswerten Städtchen durch das Biosphärenreservat Südost-Rügen. Ob am Anfang oder am Ende der Runde, Putbus sollte man sich näher anschauen. Mit dem Circus, dem Theater, der Orangerie und dem Schlosspark bietet Putbus viele städtebauliche Highlights aus der Zeit des Klassizismus, etwa zwischen 1770 und 1840. Die einst von Fürst Wilhelm Mate I. gewünschten Rosenstöcke vor jedem in Weiß gehaltenen Haus brachten Putbus die Beinamen „Weiße Stadt“ und „Rosenstadt“ ein.

GPS-Daten

Sie können die GPX-Tracks zu den 7 Tourentipps an der Ostsee hier kostenlos herunterladen:

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