Traumtour durch Siziliens SüdostenFoto: Tom Bierl

EuropaTraumtour durch Siziliens Südosten

Tom Bierl

 2/10/2015, Lesezeit: 2 Minuten

Als ideales Radlerland präsentiert sich Siziliens sonniger Südosten im Mai. Chefredakteur Tom Bierl erkundete sechs Weltkulturerbe-Stätten und eine herrliche Küste auf einer 500 Kilometer langen Etappentour.

Siziliens Südosten hat sich bei Radfah­rern längst einen Namen gemacht. Außerhalb der Sommersaison ist die Insel ideal für sportlich ambitionierte Fahrer. Ein dichtes Wegenetz von einsamen Straßen durchzieht das bergige Hinterland. Direkt an der Küste dagegen sind nur wenige Abschnitte ohne Verkehr.

Rasante Abfahrt von Buccheri.Foto: Tom Bierl
Rasante Abfahrt von Buccheri.
Start mit dem Ätna im Rücken.Foto: Tom Bierl
Start mit dem Ätna im Rücken.
Durch die Orangenhaine bei Lentini.Foto: Tom Bierl
Durch die Orangenhaine bei Lentini.
Anfahrt zur Pantalica Schlucht.Foto: Tom Bierl
Anfahrt zur Pantalica Schlucht.
In der Schlucht von Pantalica.Foto: Tom Bierl
In der Schlucht von Pantalica.
Auf dem Weg nach Syracus.Foto: Tom Bierl
Auf dem Weg nach Syracus.
Belvedere hoch über Syracus.Foto: Tom Bierl
Belvedere hoch über Syracus.
Kulturelles Highlight: Die Altstadt von Syracus.Foto: Tom Bierl
Kulturelles Highlight: Die Altstadt von Syracus.
Am südlichste Eck der Insel. Auf dem Weg zum Capo Passero.Foto: Tom Bierl
Am südlichste Eck der Insel. Auf dem Weg zum Capo Passero.
Willkommene Pause in Porto Palo.Foto: Tom Bierl
Willkommene Pause in Porto Palo.
Unterwegs an der Südküste.Foto: Tom Bierl
Unterwegs an der Südküste.
Einsame Straßen kennzeichnen die Strecke.Foto: Tom Bierl
Einsame Straßen kennzeichnen die Strecke.
Im einsamen Hinterland bei Scicli.Foto: Tom Bierl
Im einsamen Hinterland bei Scicli.
Schattenspiele am Castell von Donnafugata.Foto: Tom Bierl
Schattenspiele am Castell von Donnafugata.
Die einzige Schiebestrecke der Tour bei Donnafugata lohnt unbedingt.Foto: Tom Bierl
Die einzige Schiebestrecke der Tour bei Donnafugata lohnt unbedingt.
Pausenplatz im Hinterland.Foto: Tom Bierl
Pausenplatz im Hinterland.
Neugierige Mittagsgenossen im Bergland bei Ragusa.Foto: Tom Bierl
Neugierige Mittagsgenossen im Bergland bei Ragusa.
Die Traumkulisse von Ragusa Ibla.Foto: Tom Bierl
Die Traumkulisse von Ragusa Ibla.
Einsame Straßen auf dem Weg nach Palazzolo Acreide.Foto: Tom Bierl
Einsame Straßen auf dem Weg nach Palazzolo Acreide.
Anfahrt in die historische Altstadt von Buscemi.Foto: Tom Bierl
Anfahrt in die historische Altstadt von Buscemi.
Rasante Abfahrt von Buccheri.Foto: Tom Bierl
Rasante Abfahrt von Buccheri.
Start mit dem Ätna im Rücken.Foto: Tom Bierl
Start mit dem Ätna im Rücken.
Start mit dem Ätna im Rücken.
Durch die Orangenhaine bei Lentini.
Anfahrt zur Pantalica Schlucht.
In der Schlucht von Pantalica.
Auf dem Weg nach Syracus.
Belvedere hoch über Syracus.
Kulturelles Highlight: Die Altstadt von Syracus.
Am südlichste Eck der Insel. Auf dem Weg zum Capo Passero.
Willkommene Pause in Porto Palo.
Unterwegs an der Südküste.
Einsame Straßen kennzeichnen die Strecke.
Im einsamen Hinterland bei Scicli.
Schattenspiele am Castell von Donnafugata.
Die einzige Schiebestrecke der Tour bei Donnafugata lohnt unbedingt.
Pausenplatz im Hinterland.
Neugierige Mittagsgenossen im Bergland bei Ragusa.
Die Traumkulisse von Ragusa Ibla.
Einsame Straßen auf dem Weg nach Palazzolo Acreide.
Anfahrt in die historische Altstadt von Buscemi.
Rasante Abfahrt von Buccheri.


Anreise
Flug: Catania wird von diversen Charterairlines regelmäßig angeflogen. Wichtig für den Radtransport: Beim Rückflug muss das Fahrrad zwingend verpackt werden. Eine Vorschrift des Flughafens! Weitere Reiseverbindungen am besten nachschlagen unter: www.skyscanner.de/nachrichten/fahrradmitnahme-im-flieger-alle-infos-auf-einen-blick


Reiseplanung
Wir nutzten die Sizilien-Karte von freytag & berndt (1:150.000) zur Planung und Orientierung vor Ort. Hilfreich ist zudem der im Wolfgang Kettler Verlag erschienene Führer "Sizilien per Rad" von Carmen Fischer und Helmut Walter. Die beiden beschreiben 75 Tagesetappen, die individuell kombiniert werden können.



Den GPX-Track zur Tour finden Sie hier:


Unterkunft-Tipps
Im Südwesten Siziliens gibt es ein Überangebot von Übernachtungsmöglichkeiten. Moderne Touristikportale wie Tripadvisor.com, airbnb.com und bedandbreakfast.eu erleichtern die für Radfahrer so wichtige georeferenzierte Suche.
Unsere netteste Unterkunft war das Agritourismo "Le Chiuse di Guadagna", www.lechiusediguidagna.it
Als ausgesprochen bikefreundliches Hotel erwies sich das Colle Acre Hotel in Palazzolo Acreide, www.hotelcolleacre.it
Top auch das Bikehotel Pietre Nere bei Ragusa, www.pietrenereresort.it


Reiseführer
Die digitalen Ausgaben der Sizilien Reiseführer von "Reise Know-How" und "Michael Müller" waren für uns wertvolle Nachschlagewerke. Die Fülle der Kulturgüter ist enorm, die Sichtweisen der Autoren durchaus unterschiedlich. www.reise-know-how.de


Räder und Ausrüstung
Sizilien stellt an die Räder keine übermäßigen Anforderungen. Wichtig ist für das Bergland eine gute Übersetzung (Kettenschaltung). Unsere Strecke führt ausschließlich über asphaltierte Wege. Nur ein kurzes Schiebestück (15 Minuten) ist auf Schotter.


Weitere Infos
Empfehlenswert: www.medinbike.eu
Wer die Radrunde auch in den einsamen Westen bis Palermo erweitern möchte, dem sei die Reisereportage aus TREKKINGBIKE 2/2014 empfohlen.


Tagebuch
Chefredakteur Tom Bierl führte während seiner Reise ein ausführliches Tagebuch – 36 Seiten mit vielen Fotos und weiteren Tipps

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