Test 2016: GPS-Geräte für Radfahrer

6 aktuelle GPS-Geräte im Vergleichstest

  • Matthias Schwindt

Mit diesen GPS-Geräten finden Sie den richtigen Weg. Wir vergleichen 6 aktuelle Navigationssysteme für Tourenradfahrer.

Das Wichtigste gleich vorweg: Für diesen Test haben wir sechs empfehlenswerte GPS-Geräte für Tourenfahrer ausgewählt. Der kompakte, für Freizeitradler konzipierte Garmin Edge Touring hat es nicht in diesen Vergleich geschafft. Seine Schwächen im Bereich „Tour nachradeln“ sind doch zu groß. Auch der Garmin GPSmap 64s fehlt in dieser Aufzählung. Aus unserer Sicht ist das klassische GPS-Empfänger-Design mit robusten Tasten hauptsächlich für Mountainbiker interessant, die ihre Navigation bei jeder Abfahrt, jedem Wetter und selbst mit Handschuhen sicher bedienen wollen. Trekkingradfahrer genießen dagegen den vom Smartphone bekannten Komfort eines Touchscreens.

Vergeichstest 2016: GPS-Geräte für Radfahrer

6 Bilder

Die GPS-Geräte im Test


Garmin eTrex Touch 35


Garmin Oregon 600


Garmin Edge Explore 1000


Falk Tiger Geo


Teasi One3


Mio Cyclo 200

Alle Systeme verfügen über eine sehr hohe Präzision

Die Genauigkeit des GPS-Systems spielt im Vergleich keine Rolle mehr. Einfach ein Ziel (Adresse, POI) eingeben, Route vom Navi berechnen lassen und losradeln geht zwar mit allen hier vorgestellten GPS-Geräten. Mehr als am Ziel anzukommen, dürfen Sie von dieser Art der Fahrradnavigation allerdings nicht erwarten. Besser ist es da, die Tour vorher am Computer zu planen oder eine fertige Strecke von einem der zahlreichen Tourenportale im Internet herunter zu laden. Deshalb wurde bei diesem Vergleichstest besonderer Wert auf das Nachradeln von geplanten Touren gelegt, der sogenannten Track-Navigation. Denn die Touren kommen als Tracks im GPX-Format direkt auf das Gerät. Spezielle Software ist nicht nötig, denn alle GPS-Geräte verhalten sich am Computer wie ein USB-Stick. Im Infokasten zu jedem Gerät ist das Verzeichnis aufgeführt, in welchem die Touren abgelegt werden.

Schwächen zeigen alle Garmin-Geräte bei der Tracknavigation

Die importierte Strecke wird lediglich als Linie auf der Karte dargestellt. Der Fahrer muss den Track selbst im Auge behalten und auf Abzweigungen achten. Wer unterwegs den Komfort einer Routennavigation mit akustischen Hinweisen vor Abbiegungen genießen möchte, muss vorher am Computer den Track mit der kostenlosen BaseCamp-Software in eine Route umwandeln.

Ein großer Vorteil aller vorgestellten Navigationsgeräte ist die Robustheit gegenüber Erschütterungen und Witterungseinflüssen. Eine Fahrt durch den Regen überstehen alle Kandidaten problemlos.


So funktioniert der neue Falk Tiger  (Video-Tutorial)

Am Beispiel des Falk Tiger zeigt unser Tester den Weg des Gerätes aus der Verpackung auf den Fahrradlenker. Dann startet er eine virtuelle Tour und erklärt live am Rad alle Funktionen.


Der komplette Artikel stand in Trekkingbike-Ausgabe 4/2016. Sie können das gesamte Heft in der Trekkingbike-App (iTunes und Google Play) lesen oder die Ausgabe im DK-Shop bestellen.


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Schlagwörter: GPS-Gerät Test

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