Kaufberatung: Handpumpen

Design ist schön, Funktion zählt

Ob kleine Handpumpe oder kompakte Mini-Standpumpe – ein gut funktionierender Luftdruckerzeuger erspart bei einem Platten auf Tour nicht nur viel Zeit, sondern vor allem auch Armkraft und Nerven.

Armin Herb am 18.12.2014
Handpumpen-Auf
Daniel Simon

Fast jeder gewissenhafte Trekkingbiker hat eine solide Standpumpe mit Manometer zu Hause. Diese pumpt schnell und komfortabel einen platten Reifen auf. Deshalb gibt es sogar Globetrotter, die ihre große Standpumpe mit auf die Fernreise nehmen. Aber in der Regel greift der Tourenradler auf eine kleinere Reisepumpe zurück, das heißt auf eine Hand- oder Mini-Standpumpe, die einen mehr oder weniger guten Kompromiss aus Gewicht, Größe, Handhabung und Pumpleistung darstellt.

Fotostrecke: Die Pumpen im Test

Die Rahmenpumpen, angeklemmt am Sitz- oder Oberrohr, die in früheren Zeiten fast jedes Fahrrad schmückten, sind heute selten geworden. Als eine der letzten Vertreterinnen haben wir die Zefal HPX ausprobiert. Sie ist zwar relativ groß, glänzt aber mit solider Verarbeitung und einer guten Pumpleistung. Apropos Rahmenbefestigung: Nahezu alle Pumpen-Modelle in unserer Übersicht werden mit einer Halterung fürs Fahrrad geliefert. Allerdings verwenden viele Radfahrer, wie der TREKKINGBIKE-Werkstattleiter, diese gar nicht und verstauen die Pumpe lieber im Rucksack oder in der Packtasche, um sie vor Verschmutzung, Verlust, Diebstahl und Beschädigung zu schützen. Pumpen für unterwegs gibt es heute schon mit weniger als 100 Gramm Gewicht. Allerdings zeigt sich meistens in der Praxis: Je kleiner und leichter die Pumpe, desto geringer die Pumpleistung und desto schwieriger die Handhabung. Das heißt, zum Aufpumpen werden viele Hübe benötigt, was wiederum ordentlich Kraftaufwand bedeutet. Aus diesem Grund wählen leidenschaftliche Radfahrer, wie der TREKKINGBIKE-Chefredakteur, den Mittelweg und greifen zur mittelgroßen Handpumpe, die sich mit wenigen Handgriffen zur Mini-Standpumpe umfunktionieren lässt. Besonders durchdachte Modelle, wie Topeak TurboMorph bieten sogar noch eine kleines Manometer zum ausklappen. Für diesen Komfort nimmt man ein kleines Mehrgewicht gerne in Kauf.

 

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Armin Herb am 18.12.2014

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