Zubehör: Regenbekleidung

Dichte Kombi

Eine gute Regenkombi gehört für jeden Tourenradler zur Grundausstattung. Mittlerweile lösen immer mehr kurze Hosenmodelle die lange, schwere und oft viel zu warme Regenhose ab. Wir stellen acht aktuelle Kombinationen vor.

Stefan Frey am 14.04.2016
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Daniel Simon

Welcher Tourenradler lässt sich auf seiner Reise schon gern von einem Regenguss aufhalten. Mit der richtigen Regenbekleidung ist eine Weiterfahrt im Regen grundsätzlich kein Problem. Die zu finden, ist allerdings gar nicht so leicht. Das hat sich auch in diesem Test wieder bestätigt. Wir haben insgesamt acht Kombis aus Regenjacke und kurzer Regenhose auf unserer Teststrecke gefahren und die Materialien auf den Prüfständen im Labor untersucht. Immer mehr Hersteller haben mittlerweile kurze Regenhosen im Programm und auch wir können diese Alternative nur empfehlen. Der Tragekomfort ist höher, man schwitzt weniger als in den langen, oft wenig dampfdurchlässigen Hosen. Außerdem reibt und klebt die Hose beim Treten nicht an den Knien. Die leichten kurzen Hosen schützen dennoch die wichtigsten Muskelpartien wie Gesäß und Oberschenkel. Und sind bei Bedarf viel schneller sogar über die Schuhe angezogen.

Fotostrecke: Die Regenkombis im Test


Den Grundstein für guten Wetterschutz legt die Passform: Die Regenjacke sollte körpernah sitzen. Wirft das Material zu viele Falten, bilden sich Pfützen, durch die früher oder später das Wasser eindringt. Schotten dicht, lautet das Zauberwort. Lange Ärmel, die an den Handschuhen leicht überlappen und ein eng anliegender Kragen halten den Regen draußen. Die Weite sollte sich per Klettverschluss oder Kordelzug anpassen lassen. Am Heck darf die Jacke deutlich länger geschnitten sein als vorne und den Übergang zur Regenhose großflächig abdecken. Das Gleiche gilt für die Hose: Ist der Bund hinten hoch genug und bleibt er auch beim Treten in Position, hat Spritzwasser kaum eine Chance, bis zur Radhose durchzudringen. Wenn jetzt noch die Hosenbeine bis zu den Knien reichen und sich bei Bedarf verengen lassen, taucht man förmlich wie ein U-Boot durch die Regenfront. Ein weiterer Knackpunkt sind die Nähte. Zwar werden sie an der Innenseite mit einem Tape wasserdicht verklebt. Im Test stellte sich aber heraus, dass gerade hier oft nicht sauber genug gearbeitet wurde. Weniger Nähte bedeuten daher oft auch mehr Regenschutz. Enttäuscht waren wir vor allem von den Imprägnierungen. Bereits nach drei Wäschen perlte Wasser an vielen Produkten deutlich schlechter ab als im Neuzustand.

Der komplette Artikel stand in Trekkingbike-Ausgabe 2/2016. 

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Stefan Frey am 14.04.2016

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