Einfache Bedienbarkeit: der Mio Cyclo 200 im Test Einfache Bedienbarkeit: der Mio Cyclo 200 im Test Einfache Bedienbarkeit: der Mio Cyclo 200 im Test

Test 2016: Mio Cyclo 200

Einfache Bedienbarkeit: der Mio Cyclo 200 im Test

  • Matthias Schwindt

Der Mio Cyclo 200 ist eine solide Einstiegsbasis ins Thema GPS-Geräte. Im Vergleichstest mit 5 anderen GPS-Geräten punktet er vor allem durch seine einfache Bedienung.

Ein Druck auf den zentralen Home-Button beim Mio Cyclo 200 führt immer einen Schritt zurück, bis zum übersichtlich gestalteten Startmenü von dem alle Funktionen erreichbar sind.

Überhaupt ist die Bedienung vom Mio sehr einfach und schnell erlernt. Der kapazitive Touchscreen reagiert auf Eingaben verzögert oder erst nach mehrmaligem Antippen. Vorinstallierte Karten von Westeuropa ermöglichen die Zielnavigation sowie eine Rundkursberechnung für spontane Radtouren.

Bei der Navigation zu einer Adresse tut sich der Mio mit der Routenberechnung schwer. Es werden wilde Touren vorgeschlagen und eine Neuberechnung beim Abweichen von der geplanten Tour dauert lange und fordert penetrant zum Wenden auf.

Importierte Tracks lassen sich mit Karte, Pfeilansicht und akustischen Hinweisen leicht nachradeln.

Leider nerven bei der Navigation Unmengen an Pieptönen, deren Sinn nicht immer einleuchtend ist. Die Kartendarstellung auf dem niedrig auflösenden Display ist recht schematisch geraten. Biegungen werden eckig dargestellt und mit dem Trekkingrad gut nutzbare geschotterte Wege erscheinen schlecht erkennbar gestrichelt auf dem ansonsten angenehm hellen Display. Auch die gepunktete Trackaufzeichnung und die Farbgestaltung von Route und Karte sorgen nicht für eine gute Übersicht.

Preis, Gewicht: 190 Euro, 150g,

Maße: 6,8 × 11,4 × 1,9 cm

Displaygröße: 3,5 Zoll

Auflösung: 240 x 320 Pixel

Stromversorgung: eingebauter Li-Ion-Akku

Akkulaufzeit: 8 bis 10 Stunden

Mitgelieferte Karten: Fahrradkarte Europa

Zusatzkarten: keine

Verzeichnis für GPX-Track Import: Mio_data\Dodge\Tracks

Ordner mit gespeicherten Aktivitäten: Mio_data\Dodge\Tracks\ProfileXXX

Mitgeliefertes Zubehör: Lenkerhalterung, USB-Ladekabel

Optionales Zubehör: -

Plus:

• einfache Bedienung

• Preis

Minus: 

• träger Touchscreen

• Routenqualität

Gehört zur Artikelstrecke:

6 Fahrrad-Navigationsgeräte im Vergleich


  • Test 2016: GPS-Geräte für Radfahrer
    6 aktuelle GPS-Geräte im Vergleichstest

    25.07.2016

  • Test 2016: Garmin eTrex Touch 35
    GPS für Radfahrer: Das Garmin eTrex Touch 35 im Test

    10.08.2016

  • Test 2016: Garmin Oregon 600
    Überzeugt im Vergleichstest: der Garmin Oregon 600

    10.08.2016

  • Test 2016: Garmin Edge Explore 1000
    Garmin Edge Explore 1000: Leichtgewicht im Vergleichstest

    10.08.2016

  • Test 2016: Falk Tiger Geo
    Fast wie beim Auto: der Falk Tiger Geo im GPS-Geräte-Test

    10.08.2016

  • Test 2016: GPS-Gerät Teasi One 3
    Viel fürs Geld: der Teasi One 3 im GPS-Geräte-Test

    10.08.2016

  • Test 2016: Mio Cyclo 200
    Einfache Bedienbarkeit: der Mio Cyclo 200 im Test

    10.08.2016

Themen: GPS-GerätTest


Lesen Sie unser MYBIKE Magazin. Einfach digital in der MYBIKE-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
Anzeige
  • Test: Riemenräder (4/2013)
    Gates-Riemen ist etabliert und bekommt Konkurrenz

    19.04.2013

  • Test: Top-Räder 2017
    Vielversprechend: die Top-Räder 2017

    02.03.2017

  • Test: Fahrradhelme
    Günstige Lebensretter

    24.02.2015

  • Test 2016: Super-Reiseräder
    Meister der Extreme – Rennstahl 931 Pinion Fat

    20.09.2016

  • Top-Räder 2009
    Erste Fahrtests mit den neuen Radmodellen

    23.02.2009

  • Test: Fahrradschlösser
    Falt- oder Bügelschlösser am sichersten

    29.10.2012

  • Test: Räder für Große/Schwere
    Fahrräder jenseits von XL

    12.12.2014

  • Test 2016: Super-Reiseräder
    Idworx Opinion Ti BLT – Opulenter Überflieger

    20.09.2016

  • Test: Reiseräder
    Mit Sack und Pack

    29.10.2007