Kaufberatung: USB-Lader

Strom aus dem Nabendynamo - für Navi, Handy & Co

Immer mehr Radfahrer benutzen Smartphones und Navigationsgeräte. Doch Displaybeleuchtung und GPS-Empfänger benötigen eingeschaltet sehr viel Strom. USB-Dosen am Lenker sollen da weiterhelfen.

Kai Hilbertz am 11.04.2013
Daniel Simon

Nabendynamos erzeugen, bis auf ein paar abschaltbare Modelle, fortlaufend Strom. Egal ob die Beleuchtung eingeschaltet ist oder nicht. Da liegt der Gedanken nahe, diese Stromquelle auch dazu zu nutzen, Elektronikgeräte zu bedienen und nach Möglichkeit aufzuladen. Der universelle serielle Bus, kurz USB genannt, entwickelt sich immer mehr zum Standardanschluss bei allen Arten der Kleinelektronik. Kameras, Smartphones, Tablet-Computer, ja sogar Universal-Ladegeräte lassen sich über USB laden oder betreiben. 

Die Probanden für den Praxistest waren ein Apple iPhone 4, ein Falk Ibex 32, ein Garmin Oregon 600 und ein Pixo C-USB Ladegerät.

Die meisten Dynamos erreichen konstante 3 Watt bei einer Geschwindigkeit zwischen 15 und 20 km/h. Die 3 Watt markieren jedoch keine Ladegrenze, schon ab ca. 2 Watt startet der Ladevorgang. So zeigte sich, dass die Mindestgeschwindigkeit, die notwendig war, um ein Gerät zuverlässig zu betreiben oft im Bereich zwischen 14 bis 18 km/h lag. Je nachdem, um welche Kombination aus Lader und Gerät es sich handelte. Nur wer 20 km/h oder schneller fährt, hat fast immer genügend Strom zur Verfügung.

 

Die USB-Lader im Test


Busch & Müller E-Werk, www.bumm.de
Busch & Müller Lumotec IQ2 Luxos U
Busch & Müller USB-Werk
Kemo M172, www.kemo-electronic.de
Tout Terrain The Plug II, www.tout-terrain.de
Zzing Smartphone Edition, www.zzing.de
 

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Kai Hilbertz am 11.04.2013

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